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Presse Aussendungen

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Dienstag, 05 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die anstehende Entscheidung der EU-Parlaments um die Aufnahme von Atomenergie als nachhaltige Energieform von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

Montag, 04 Juli 2022

Der Resolutionsvorschlag des Anti Atom Komitees zur Taxonomieverordnung ist in den Gemeinden auf große Zustimmung gestoßen. In über 160 Gemeinden wurde dem Ansinnen der EU Kommission, Investitionen in Atomenergie und Erdgas als nachhaltig einzustufen, eine klare Absage erteilt. 

 

Dienstag, 14 Juni 2022

In den Ausschüssen für Wirtschaft und Umwelt der EU wurde heute eine Initiative gegen die Aufnahme von Atomenergie und Erdgas als nachhaltige Investition in die Taxonomieverordnung angenommen. Für das Anti Atom Komitee ist das ein erster wichtiger Etappensieg, aber der Gegenwind ist groß. Gemeinsame Anstrengung zur Ablehnung des Kommissionsvorschlages notwendig.

27.02.2007

Dienstag, 27. Februar 2007:
Gusenbauer macht in Prag fünf Schritte zurück!

„Die Temelin-Mission Gusenbauers in Prag endet überaus
enttäuschend! Bundeskanzler Gusenbauer macht in Prag fünf
Schritte zurück, wenn er sich mit der Installierung einer
parlamentarischen Kommission zufrieden gibt, die sich über
die Sicherheit im AKW Temelin austauschen wird! Eine
internationale Expertengruppe gibt es bereits seit Beginn
des Melker Prozesses. Diese kam im Endbericht vom Oktober
2005 zum Schuss: wesentliche Sicherheitsfragen sind nicht
umgesetzt! Mit der Tschechischen Republik war die
lückenlose Umsetzung bis zur Aufnahme des kommerziellen
Betriebes paktiert! Mit der Kollaudierung im November 2006
hat sich Tschechien einfach über dieses völkerrechtlich
verbindliche Abkommen hinweggesetzt!“, so das erste Resümee
von atomstopp_oberoesterreich. Gleichzeitig wird bekannt
gegeben, dass die genehmigten Grenzblockaden für Mittwoch,
28. Feber (jeweils 10 bis 11 Uhr: Grenzübergänge Wullowitz,
Weigetschlag und Guglwald) durchgeführt werden.

„Bundeskanzler Gusenbauer hat es unseren Informationen
zufolge bei seinem Besuch in Prag nicht einmal geschafft,
darauf hinzuweisen, dass es noch offene Punkte aus dem
Melker Abkommen gibt und deren Umsetzung gegenüber
Tschechiens Premierminister Mirek Topolanek eingefordert.
Geschweige denn, dass er die von allen im Nationalrat
vertretenen Parteien geforderte Völkerrechtsklage
angesprochen hätte!", kritisiert atomstopp_oberoesterreich
den SPÖ-Bundeskanzler. Obwohl auch er selbst am 14.
Dezember 2006 völkerrechtliche Schritte gegen die
Tschechische Replik gefordert hat, ignoriert er weiterhin
den Handlungsauftrag des Parlaments.


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