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Aktuelles

Dienstag, 29 Juni 2010


Seit dem "einseitigen" Abschluss der UVP zum Ausbau des AKW Mochovce seitens der Slowakei und zur Empörung im Umweltministerium sind konkrete Maßnahmen und Schritte aus- und viele Fragen offen geblieben. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung Antworten und Aufklärung.
Mittwoch, 28 April 2010

Die heute in der Slowakei stattfindenden Expertengespräche zur Umweltverträglichkeitsprüfung für das AKW Mochovce führten bereits im Vorfeld zu einem Eklat. Unter Androhung einer Klage wurde den Teilnehmern Schweigepflicht verordnet.
Anti Atom Komitee fordert: kein Abschluss der UVP. Diese UVP ist nach wie vor gesetzeswidrig, slowakisches UVP Gesetz widerspricht nach wie vor EU-Recht und elementare Sicherheitsmängel bestehen nach wie vor.
Donnerstag, 22 April 2010


Gott sei Dank, es war nur Asche!


Wien (OTS) - Vulkanausbruch in Island hat gezeigt, dass im Falle
eines Reaktorunfalls halb Europa verseucht worden wäre. Das Anti Atom
Komitee weist darauf hin, dass Entfernungen vor radioaktiver
Verseuchung keinen Schutz bieten.

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20 Jahre nach Tschernobyl

20 Jahre nach Tschernobyl

Am 26. April 1986 um 1:23:44 Uhr ereignete sich der bisher größte Unfall in der Geschichte der Atomindustrie. Der Reaktor 4 im Atomkraftwerk von Tschernobyl war explodiert. Was nie hätte eintreten dürfen, von der Atomlobby immer als unmöglich bezeichnet wurde, war passiert. Der Super-GAU war Realität. Die Stadt Pripyat ist heute eine Geisterstadt – für Jahrhunderte. Eine Stadt, in der nur mehr der Geigerzähler das Sagen hat.

20 Jahre danach ist die Lage sehr Bedrohlich: Borsäure zerfrisst Reaktor II in Temelín

Mitte April veröffentlichten die Südböhmischen Mütter und die Bürgerinitiative Umweltschutz, unsere tschechischen Partnerorganisationen, in einer Pressekonferenz in Budweis erschreckende Bilder aus dem AKW Temelin. Der Pressesprecher des AKW, Milan Nebesar, musste auf Anfrage der Journalisten zähneknirschend
zugeben, dass er selber diese Fotos nicht gekannt hat und diese tatsächlich aus „seinem“ AKW stammen. Diese ostschäden werden durch die Borsäure verursacht, die beim Störfall am 27. Mai 2005 aus dem radioaktiven Primärkreislauf ausgetreten ist.

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Infoflyer "20 Jahre Tschernobyl - Wunden heilen langsam"
download (2,4 MB)

Infoflyer "Bedrohlich: Borsäure zerfrisst Reaktor II in Temelín"
download (3,8 MB)

Die Bilder zeigen teils massive Schäden am Deckel und an den Flanschschrauben des Reaktorbehälters im Block 2, die äußerst wichtige Bestandteile der zweiten Schutzbarriere darstellen.
Rostige AKW
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