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Presse Aussendungen

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Donnerstag, 11 Juni 2020

Der Rat der tschechischen Behörde für Atomabfall (SURAO) hat die möglichen Standorte für ein Atommülllager von neun auf vier reduziert. Betroffene Gemeinden sind weitgehend von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen. Minister Havlicek wollte Veröffentlichung der vier Standorte verhindern.

Österreichische NGOs kritisieren die intransparente Vorgangsweise der tschechischen Regierung und fordern Unterstützung der tschechischen Gemeinden seitens der österreichischen Bundesregierung.

Montag, 01 Juni 2020

Der Bau des fünften Blockes soll auf Kosten der Steuerzahler durchgepeitscht werden – Entgegen früheren Ankündigungen der tschechischen Regierung soll durch einen Staatskredit der Bürger das volle Risiko tragen. Völlig unrealistische Kostenberechnungen und Kostenüberschreitungen führen zu Steigerung des Gefährdungspotentials. Bundesregierung muss unrealistische Planungen stoppen.

Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Wanderausstellung

Wanderausstellung in Prag


Eine Wanderausstellung zu den Themen Temelin, erneuerbare Energieträger und Tschernobyl hat das Anti Atom Komitee Anfang September 2004 im Ökologiezentrum der Stadt Prag eröffnet.

Zur Zeit wird die Ausstellung im ökologischen Zentrum der Stadt Prag präsentiert und täglich von Schulklassen und interessierten Besuchern besichtigt. Die Konzeption dieser Ausstellung erfolgte mit fachlicher Unterstützung der maßgeblichen Umweltorganisationen in Tschechien, sowie durch Dipl. Ing. Dalibor Strasky, Berater des tschechischen Umweltministers. Diese Ausstellung war bereits in sechs böhmischen Gemeinden im Einsatz, die für ein Atommüllendlager im Gespräch sind und wurde dort mit sehr großem Interesse angenommen. Sie wird erfreulicherweise von vielen anderen tschechischen Gemeinden nachgefragt und wird deshalb auch in diesen Gemeinden gezeigt werden. Diese Ausstellung ist ein Teil unserer Informationskampagne an südböhmischen Schulen in Zusammenarbeit mit tschechischen Umweltorganisationen.

WanderausstellungDipl. Ing. Manfred Doppler, Initiator und fachlicher Betreuer der Ausstellung meint dazu: „Das Interesse an dieser Ausstellung seitens der Bürgermeister und Gemeindevertreter zeigt eine deutliche Meinungsänderung in Tschechien, die Themen Atomenergie und Temelin betreffend. Während wir früher immer Probleme hatten, diese heiklen Themen in der tschechischen Öffentlichkeit zu präsentieren, ist es nun sogar möglich, eine derartige Ausstellung in einer öffentlichen Einrichtung wie dem Ökozentrum der Stadt Prag zu präsentieren.“

KurkovaAuf 24 Wandtafeln wird auf die Risiken der Atomenergie und die vielfältigen Möglichkeiten erneuerbarer Energieträger eingegangen.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Informationen über den Super-Gau von Tschernobyl, der sich im Jahr 2006 zum 20. Mal jährt.

„Ich gratuliere unserem tschechischen Partnerverein Ekologicko Energeticke Forum (EEF) zur dieser gelungenen Präsentation. Besonders bei unseren tschechischen Mitarbeiterinnen Mag. Michaela Dostalova und Lenka Kurkova möchte ich mich herzlich bedanken,“ freut sich Mag. Otto Gumpinger vom Anti Atom Komitee.


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