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Presse Aussendungen

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Donnerstag, 25 Juni 2020

Umweltausschuss fordert von der Bundesregierung, von Tschechien bei der Atommülllagersuche ein Mitspracherecht zu verlangen, denn negative Auswirkungen auf Österreich sind nicht ausgeschlossen.

Donnerstag, 18 Juni 2020

Wie die tschechische Tageszeitung Denik N berichtet, möchte Industrieminister Hawlicek möglichst schnell ein Gesetz zur staatlichen Förderung eines AKW Neubaus ohne Einbindung von Experten durchpeitschen. Andere Ministerien warnen vor einer drohenden Kostenexplosion auf Kosten der Stromkunden, während der Staat und die Investoren praktisch kein Risiko tragen.

 

Donnerstag, 11 Juni 2020

Der Rat der tschechischen Behörde für Atomabfall (SURAO) hat die möglichen Standorte für ein Atommülllager von neun auf vier reduziert. Betroffene Gemeinden sind weitgehend von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen. Minister Havlicek wollte Veröffentlichung der vier Standorte verhindern.

Österreichische NGOs kritisieren die intransparente Vorgangsweise der tschechischen Regierung und fordern Unterstützung der tschechischen Gemeinden seitens der österreichischen Bundesregierung.

23.09.2008

Dienstag, 23. September 2008:
PA: Widerstand zahlt sich aus: Slowakei sagt volle UVP zu Mochovce 3&4 zu

Entgegen der bisherigen Weigerung sagt die Slowakei nun doch eine volle Umweltverträglichkeitsprüfung UVP für den Ausbau der Blöcke 3&4 des hochriskanten Atommeilers Mochovce zu. Dem muss als nächster Schritt die Aufhebung der skandalösen 22 Jahre alten Baugenehmigung folgen. Aber auch die Bundesregierung ist gefordert aktiv zu werden und den aktuellen Stand der Technik einfordern.

„Es ist ein wichtiger Etappensieg im Kampf gegen das gefährlichste AKW-Projekt dieser Zeit. Wir danken allen die sich an unseren laufenden Protestaktionen beteiligt haben.“, freut sich Elvira Pöschko, Obfrau des Vereins Antiatom Szene und erklärt: „Die Glaubwürdigkeit der UVP hängt nun davon ab, ob die alte Baugenehmigung aus dem Jahre 1986 (Tschernobyl-Jahr) aufgehoben wird. Sollten die Bauarbeiten in Mochovce fortschreiten, ist klar, dass es sich um eine Farce handelt.“
„Trotz des heutigen Zwischenerfolges bleibt die Untätigkeit der Bundesregierung unser größtes Problem“, erklärt Radko Pavlovec. „Die von der EU-Kommission kritisierte Problematik des fehlenden Containments muss mit allem Nachdruck international thematisiert werden. Nur so kann dieses extrem gefährliche Projekt endgültig gestoppt werden“.
Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee ergänzt dazu: “Umweltminister Pröll hat uns bei einem Treffen versichert, dass er über die UVP hinaus eine völlige Neubewertung des Projektes einfordern wird, weil man nicht auf Basis uralter Baugenehmigungen ein neues Atomkraftwerk errichten kann. Er kann nun beweisen, dass er seinen Worten auch Taten folgen lässt!“


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