Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

«   Seite 3 von 50   »

Donnerstag, 02 Juni 2022

Die Merit Order, nach der der teuerste Strom den Preis bestimmt, wird als Preisfindung bei Auktionen im Großhandel eingesetzt. Diese wird nun aber als Vorwand für explodierende Strompreise für Stromkunden missbraucht. Das Anti Atom Komitee fordert die Bundesregierung auf, diesem Treiben ein Ende zu setzen.

Dienstag, 24 Mai 2022

Die Strompreiserhöhungen der letzten Wochen machen deutlich, dass ein Teil des Stromes, der den Konsumenten als Ökostrom verkauft wird, in Gaskraftwerken produziert wurde, der mit Wasserkraftzertifikaten „grüngewaschen“ wurde! Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung Einstellung der Kundentäuschung und Ausnutzung der Krisensituation auf Kosten der Stromkunden.

Mittwoch, 18 Mai 2022

Dem oö. IV Präsidenten dürfte offensichtlich entgangen sein, dass Atomenergie mittlerweile eine der teuersten Energieformen ist, keinen Beitrag zu einer Standortsicherung in OÖ. leisten könnte und nur weitere Anhängigkeiten vom Ausland schaffen würde. Das Anti Atom Komitee fordert den IV OÖ Präsidenten auf, sich zu informieren und keine Floskeln der Atomlobby zu wiederholen. 

25.09.2008

Donnerstag, 25. September 2008:
Temelin – Verzögerungstaktik der Regierung geht weiter.

Die Untätigkeit der Bundesregierung auf Kosten der Steuerzahler ist wirklich unglaublich. Seit drei Monaten liegt der Schlussbericht der Kommission der Regierung vor, ohne dass bisher eine Bewertung veröffentlicht worden wäre. Das Anti Atom Komitee fordert von Umweltminister Pröll eine unverzügliche Stellungnahme.

„Nach der letzten Sitzung der bilateralen Temelinkommission am 9. Juni 2008 in Melk wurde seitens der österreichischen Delegation ein Schlussbericht an die Bundesregierung verfasst, der bis heute offensichtlich unbearbeitet geblieben ist“, stellt DI Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee fest.

Entgegen den Aussagen von Umweltminister Josef Pröll liegt dieser Bericht nach schriftlicher Mitteilung der Parlamentspräsidentin Barbara Prammer bereits seit 23. Juni 2008 dem Bundeskanzler, dem Vizekanzler der Außenministerin und dem Umweltminister vor, ohne bisherige Reaktion.

„Derartig nachlässige Verhaltensweisen laden die tschechische Atomlobby geradezu ein, die Anerkennung der völkerrechtlichen Verbindlichkeit des Melker Abkommens abzulehnen und die Forderungen nach Behebung der nach wir vor gravierenden Sicherheitsmängel in Temelin zu ignorieren“, kritisiert Manfred Doppler.

Diese inakzeptable Untätigkeit bestätigt die Überzeugung der Atomgegner, dass es sich bei dieser Kommission nur um eine weitere Luftblase von Noch-Kanzler Gusenbauer mit einem Nullergebnis gehandelt hat, die nur dafür gedacht war, Zeit zu gewinnen und der Bevölkerung etwas vorzugaukeln.

„Wir fordern daher Minister Pröll auf, dass wenigstens er noch vor der neuen Regierungsbildung eine Stellungnahme zu diesem Bericht abgibt“, so Manfred Doppler abschließend.


Vorherige Seite: 20.10.2008
Nächste Seite: 23.09.2008