Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

«   Seite 2 von 50   »

Dienstag, 05 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die anstehende Entscheidung der EU-Parlaments um die Aufnahme von Atomenergie als nachhaltige Energieform von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

Montag, 04 Juli 2022

Der Resolutionsvorschlag des Anti Atom Komitees zur Taxonomieverordnung ist in den Gemeinden auf große Zustimmung gestoßen. In über 160 Gemeinden wurde dem Ansinnen der EU Kommission, Investitionen in Atomenergie und Erdgas als nachhaltig einzustufen, eine klare Absage erteilt. 

 

Dienstag, 14 Juni 2022

In den Ausschüssen für Wirtschaft und Umwelt der EU wurde heute eine Initiative gegen die Aufnahme von Atomenergie und Erdgas als nachhaltige Investition in die Taxonomieverordnung angenommen. Für das Anti Atom Komitee ist das ein erster wichtiger Etappensieg, aber der Gegenwind ist groß. Gemeinsame Anstrengung zur Ablehnung des Kommissionsvorschlages notwendig.

AAK in Club2

Club2 Logo

Das Anti Atom Komitee im Club 2


Atomgegner und Befürworter diskutierten zum Thema „Atomkraft, ja bitte!“

Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes versucht die Atomlobby neuerlich, die Atomenergie als Klimaretter darzustellen. Eine „Renaissance“ der Atomenergie, von der allerdings weit und breit nichts zu erkennen ist.

In einem „Club 2“ am 11. Juni 2008 standen einander unter der Leitung von Corinna Milborn (ORF) auf der Seite der Atombefürworter Dr. Helmut Rauch (Atominstitut der TU Wien), Dr. Walter Fremuth (ehem. Verbundpräsident), und Hans – Friedrich Meyer (ehem. Sprecher der IAEO), Dr. Wolfgang Kromp (Institut für Risikoforschung an der Universität Wien), Patricia Lorenz (Global 2000) und DI Manfred Doppler (Anti Atom Komitee) auf der Seite der Atomgegner gegenüber.Manfred Doppler in Club2

Bei dieser sehr lebhaften Diskussion kam neuerlich zu Tage, dass die Atombefür-worter noch immer ihren alten Argumenten nachhängen, nach denen die Atomenergie einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Die Atomgegner zeigten aber klar auf, dass dies völlig unrealistisch ist, denn die Atomenergie trägt nur zu 15% an der Weltstromproduktion und nur ca. 4% an der Weltenergieproduktion bei. Würde man den gesamten Strom in Atomkraftwerken produzieren wollen, würden weltweit an die 3000!!! neue Atomkraftwerke benötigt werden.

Auch der Vorwurf an die Atomgegner, die Atomenergie würde ungerechtfertigt diskriminiert, konnte völlig entkräftet werden, dann der Super – GAU in Tschernobyl und Beinahe - GAUs sind Tatsache und haben Abertausenden Menschen Gesundheit und Leben geraubt.

Von den Befürwortern wurde auch wieder die Brutreaktoren und die Kernfusion als unerschöpflicher Energiebrunnen ins Spiel gebracht. Superphenix in Frankreich wurde aus Sicherheitsgründen eingestellt und der schnelle Brüter in Kalkaar war eines der größten Finanzdebakel in der Geschichte ohne eine Kilowattstunde Strom geliefert zu haben..

AAK bei Club2Fusionsreaktoren sollten in 50 Jahren kommerziell nutzbar sein. Aber seit 50 Jahren wurde noch keine einzige Kilowattstunde in einem Fusionsmeier gewonnen, im Gegenteil. Auch heute heißt es noch immer, die kommerzielle Nutzung könne erst in 50 Jahren Realität werden.

Schon im Oktober 1991 brachte die Zeitschrift „Der Spiegel“ auf der Titelseite:„ Die Kernkraftlüge – Mit Atomstrom aus der Klimakatastrophe“. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Atomenergie kann unser Klima nicht retten. Das mussten die Atombefürworter zur Kenntnis nehmen.


Atomenergie kann unser Klima nicht retten

Auch nach 50 Jahren ist der Anteil der Atomenergie mehr als bescheiden, die schnellen Brüter wurden eingestellt und die Fusionstechnologie würde seit Beginn der Forschungen erst in 50 Jahren kommerziell nutzbar sein. Auch heute noch.


Vorherige Seite: Wanderausstellung
Nächste Seite: 2007 Archiv