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Presse Aussendungen

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Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Donnerstag, 07 Mai 2020

Wie die slowakische Atomaufsicht UJD bestätigt wurden im Block 3, der bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollte, wurden erneut defekte Bestandteile entdeckt. Nun müssen tausende Teile überprüft werden. Ob bereits defekte Komponenten verbaut wurden, ist unklar. Das Anti Atom Komitee fordert sofortigen Baustopp.

 

Samstag, 25 April 2020

Die Brände rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl zeigen neuerlich – die Gefahr einer neuerlichen radioaktiven Belastung Europas besteht noch immer. Aber nicht nur durch die Brände – im Inneren der Reaktorruine liegt noch immer so viel radioaktives Material, das einen zweiten Super-GAU auslösen kann.

21 april 2009

Dienstag, 21. April 2009:
Widerstand gegen Atommülllager in Tschechien wächst

Nach dem fünfjährigen Moratorium zur Suche nach einem Endlager für Atommüll in Tschechien, das vom Innenministerium wegen des großen Widerstandes in den Gemeinden im Jahre 2004 verhängt wurde, versucht nun die zuständige Behörde einen neuen Anlauf.
Doch der Widerstand gegen das Lager ist ungebrochen. In der Gemeinde Bozejovice unterzeichneten 24 Bürgermeister und Vertreter von Bürgervereinigungen ein Memorandum, in dem die tschechischen Behörden aufgefordert werden, nicht, wie bisher, die ablehnende Meinung der Gemeinden zu ignorieren und die Mitsprache der Gemeinden gesetzlich zu ermöglichen.
Des weiteren fordern die Unterzeichner von den Behörden, nicht die Entwicklung der Gemeinden durch ein Atommülllager zu blockieren.
„In diesem Memorandum kommt auch klar zum Ausdruck, dass ein weiterer Ausbau von Atomkraftwerken ein Hasardspiel ist und eine weitere Produktion von Atommüll unverantwortlich ist“, begrüßt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee die Entscheidung der Bürgermeister und Bürgervereinigungen.
„ Wir können hoffen, dass, entgegen den südböhmischen Kreisvertretern, sich in allen Gemeinden die Einsicht durchringt, dass man den nachfolgenden Generationen nicht das ungelöste Atommüllproblem vererben kann“, so Manfred Doppler weiter.
„Die Entscheidung der südböhmischen Kreisvertreter, das Ausbauverbot des AKW Temelin aufzuheben, ist in dieser Situation völlig unverständlich und klar abzulehnen“, stellt Manfred Doppler abschließend fest.

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