Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 50   »

Mittwoch, 09 November 2022

Die neuerdings von der Atomlobby wieder ausgegrabenen SMR (Small Modular Reaktors) ist der sehr durchsichtige Versuch der Atomlobby, mit „neuen“ Reaktoren wieder ins Spiel zu kommen. Außerdem ist es eine Verharmlosung von Reaktortypen, die weder klein noch weniger gefährlich sind. Dazu gibt weltweit aber keinen funktionierenden Prototyp, werden aber mit den gleichen Vorteilen angepriesen, wie Mitte des vergangenen Jahrhunderts! Das Anti Atom Komitee fordert Wachsamkeit von der Bundesregierung!

 

Sonntag, 28 August 2022

Bei ihrem Besuch in Freistadt wurden Umweltministerin Leonore Gewessler die Listen mit den Unterschriften besorgter Bürger übergeben, die sich gegen ein grenznahes Atommülllager und gegen den Atomausbau in Tschechien aussprechen. Die Ministerin versprach den weiteren Widerstand Österreichs.

Donnerstag, 21 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Parlaments, Atomenergie als nachhaltige Energieform einzustufen, von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

31.05.2005

Dienstag, 31. Mai 2005:
AKW Temelin schließen: Für Tschechien kein Thema

Umweltminister Josef Pröll (VP) soll mit der tschechischen Regierung sofort Verhandlungen über eine Stilllegung des AKW aufnehmen. Das fordern das Aktionskomitee Stop Temelin und Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) nach der jüngsten, 78. Panne im Atommeiler.

"Die Nullvariante wird vom Minister bei jedem Treffen mit tschechischen Kollegen in Diskussion gebracht", sagt Ernst Streeruwitz, Sektionschef im Umweltministerium. Nur sei die tschechische Seite in dieser Frage nicht gesprächsbereit. "So ist das ein recht einseitiger Dialog", sagt Streeruwitz.
Den Endbericht für den Melker Prozess erwartet Streeruwitz "in den nächsten Wochen". In diesem Papier wird aufgelistet sein, welche Nachrüstungen und Sicherheitsverbesserungen im AKW seit Beginn des Melker Prozesses erfolgt sind "und welche Punkte noch diskutiert werden sollten", sagt Streeruwitz. Der Argumentation von Landespolitikern, dass der Prozess gescheitert sei, widerspricht Streeruwitz. Sicherheitsventile seien zum Teil ausgetauscht worden und ein neues Kontrollsystem bei der 28 Meter hohen Bühne gewährleiste besser als bisher, dass keine Probleme auftreten würden.
"Temelin ist ein Pannenreaktor", sagt Landeshauptmann Josef Pühringer (VP). Die Ankündigung des tschechischen Industrieministers, in Temelin zwei weitere Reaktoren bauen zu wollen, "ist eine Provokation". (eda)

Vor wenigen Tagen kam es zur 78. Panne im Atomkraftwerk.

Quelle: Online-Archiev der OÖ Nachrichten


Vorherige Seite: 15.06.2005
Nächste Seite: 27.05.2005