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Presse Aussendungen

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Samstag, 12 Juli 2014

Im Atomkraftwerk Temelin hat es neuerlich einen Störfall gegeben und der Reaktor im Block 2 musste abgeschaltet werden. Nach Angaben des Betreibers ist der nicht geklärte Ausfall einer Kühlpumpe der Grund für die Abschaltung. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung endlich Aktivitäten zur Abschaltung dieses nach wie vor unkalkulierbare Risikos.

Donnerstag, 22 Mai 2014

Freistadt(OTS) - In Europa stehen nach der EU – Wahl Entscheidungen an, die über den Ausstieg Europas aus der Atomenergie mitentscheidend sein können. Auch die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments spielt eine maßgebliche Rolle bei richtungsweisenden Entscheidungen. Das Anti Atom Komitee fordert daher von österreichischen EU – Spitzenkandidat_innen  eine länderübergreifende Initiative. Preisgarantien für Strom aus neuen AKWs oder lächerliche Haftpflichtsummen bei AKW Unfällen stellen massive Wettbewerbsverzerrungen zugunsten der Atomlobby dar.

Dienstag, 29 April 2014

In einer Publikumsdiskussion mit Medienbeteiligung stellen sich der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas und die Innenministerin Johanna Mikl-Leitner brisanten Fragen zum Thema Atomenergie in Europa an der Grenze im Franzosenhof.

16.03.2005

Mittwoch, 16. März 2005:
Nukleare Bedrohung durch Atomterroristen.

Wie die APA berichtet, soll in London über den Kampf gegen die steigende Bedrohung durch Atomterroristen beraten werden. Nun beginnt sich deutlich zu zeigen, was wir uns mit der sogenannten "friedlichen" Nutzung der Atomenergie eingehandelt haben. Die Anti Atom Organisationen haben schon vor vielen Jahren davor gewarnt, dass dieses Szenario eintreten kann und wird. Wer die Geschichte der technologischen Entwicklung betrachtet, wird feststellen, dass die Menschheit sämtliche technologischen Errungenschaften mißbraucht hat.
Nun wundert man sich, dass auch die Nutzung der Atomenergie von Fanatikern für ihre kriminellen Zwecke eingesetzt wird.
Erst die Atomlobby auf der Seite der "friedlichen" Nutzung der Atomenergie und die Atomwaffenlobby haben die dafür Voraussetzungen geschaffen, dass heute die Welt von Atomterroristen bedroht werden kann.
Atombomben und Atomkraftwerke sind wie siamesische Zwillinge - keiner kommt ohne den anderen aus, und jeder muss für das Handeln des anderen die vollen Konsequenzen tragen.
In den vergangenen 50 Jahren haben sich die Atomlobbies die Taschen vollgestopft - auf Kosten der Steuerzahler.
Heute werden Unsummen gegen den Atomterrorismus ausgegeben - wieder auf Kosten der Steuerzahler.
Gerade etwa 5%!!! des gesamten Stromverbrauches werden heute durch Atomkraftwerke abgedeckt, aber mit welchen Folgen und Kosten.
Für eine Umkehr ist es zu spät. Plutonium und anderes waffenfähiges Material oder radioaktives Material zum Bau von "schmutzigen Bomben" sind schon längst in kriminellen Händen, sei es in Regierungen oder nicht.
Dafür trägt allein die Atomlobby die volle Verantwortung und sollte auch dafür geradestehen, auch was die Kosten betrifft. Sie ist schuld, dass wir heute dieser Bedrohung ausgesetzt sind, aber noch immer wird diese Lobby durch Verträge wie den Euratomvertrag mit Unsummen an Steuermitteln gestützt. Eigentlich unglaublich und pervers, aber wahr!


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