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Presse Aussendungen

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Sonntag, 28 August 2022

Bei ihrem Besuch in Freistadt wurden Umweltministerin Leonore Gewessler die Listen mit den Unterschriften besorgter Bürger übergeben, die sich gegen ein grenznahes Atommülllager und gegen den Atomausbau in Tschechien aussprechen. Die Ministerin versprach den weiteren Widerstand Österreichs.

Donnerstag, 21 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Parlaments, Atomenergie als nachhaltige Energieform einzustufen, von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

Dienstag, 05 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die anstehende Entscheidung der EU-Parlaments um die Aufnahme von Atomenergie als nachhaltige Energieform von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

19.03.04

Freitag, 19. März 2004:
60. Panne in Temelin: Risse im zweiten Reaktorblock

PRAG/LINZ - Die Pannenserie im tschechischen Atomkraftwerk nimmt rekordverdächtige Ausmaße an. Im zweiten Reaktorblock des AKW, das seit Anfang Februar planmäßig wegen Revision und Brennstäbeaustausch abgeschaltet ist, sind Risse im Turbinenrotor entdeckt worden. Wie Temelin-Sprecher Milan Nebesar gestern weiters bestätigte, wurde der Rotor zum Produzenten "Skoda Energo" nach Pilsen geschickt und ein Ersatzrotor installiert.

"Es handelt sich um Mikro-Risse, aber nicht an den Schweißnähten, sondern an den Halterungen der Schaufeln", betonte Nebesar. Der Sprecher versicherte weiters, die Revisionsarbeiten im zweiten Block liefen nach Fahrplan. Man erwarte keine Verzögerungen, der zweite Reaktorblock werde möglicherweise noch früher als geplant - bis Ende März - wieder gestartet. In diesem Zusammenhang dementierte der Sprecher die Berichte der Prager Zeitung "Vecernik Praha", wonach in dem Maschinenraum des Kraftwerkes "praktisch der Havariezustand erklärt wurde".

Mit Bestürzung haben die oberösterreichischen Atomgegner auf die neuerlichen Schwierigkeiten im südbähmischen AKW Temelin reagiert. Der Sprecher des Österreichisch-Tschechischen Anti-Atom-Komitees, der ÖVP-Landtagsabgeordnete Otto Gumpinger, äußerte nach der neuerlichen Panne in Temelin die Befürchtung, "dass sich die schlechte Qualität der Arbeiten durch das gesamte AKW zieht". Er forderte eine Stilllegung des AKW, bis alle Sicherheitsmängel beseitigt seien.

Mathilde Halla von der OÖ. Plattform gegen Atomgefahr meinte gestern, man müsse befürchten, dass jene Zwischenfälle, über die etwas bekannt wird, nur "die Spitze des Eisberges" seien.

Quelle: Neues Volksblatt, 19.03.04


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