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Presse Aussendungen

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Dienstag, 05 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die anstehende Entscheidung der EU-Parlaments um die Aufnahme von Atomenergie als nachhaltige Energieform von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

Montag, 04 Juli 2022

Der Resolutionsvorschlag des Anti Atom Komitees zur Taxonomieverordnung ist in den Gemeinden auf große Zustimmung gestoßen. In über 160 Gemeinden wurde dem Ansinnen der EU Kommission, Investitionen in Atomenergie und Erdgas als nachhaltig einzustufen, eine klare Absage erteilt. 

 

Dienstag, 14 Juni 2022

In den Ausschüssen für Wirtschaft und Umwelt der EU wurde heute eine Initiative gegen die Aufnahme von Atomenergie und Erdgas als nachhaltige Investition in die Taxonomieverordnung angenommen. Für das Anti Atom Komitee ist das ein erster wichtiger Etappensieg, aber der Gegenwind ist groß. Gemeinsame Anstrengung zur Ablehnung des Kommissionsvorschlages notwendig.

05.02.04

Donnerstag, 5. Februar 2004:
Spannende Podiumsdiskussion zu einem höchst brisanten Thema

LEOPOLDSCHLAG, BEZIRK FREISTADT

Spannung verspricht eine Podiumsdiskussion, die das Anti Atom Komitee am Donnerstag, den 12. Februar um 20 Uhr im Gasthof Pammer in Mardetschlag/Leopoldschlag veranstaltet, wegen des brisanten Themas und der Zusammensetzung des Referenten. Auch Sie sollten diese Diskussion auf keinen Fall versäumen!

"Diese Veranstaltung spricht ein Thema an, das auch auf höchster politischer Ebene wie eine heiße Kartoffel angefasst wird und auch für die Bevölkerung von großem Interesse ist, weil nach der EU Erweiterung eine massive Erhöhung des Atomstromanteiles in Österreich vor allem aus den ehemaligen Oststaaten zu erwarten ist", so DI Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee, das schon seit Jahren gegen den ständig steigenden Anteil an Atomstrom in Österreich zu Felde zieht.


BEITRITT MACHT AKWs NICHT SICHERER

Nach der EU Erweiterung fallen alle Schranken für die Beitrittsländer, die bisher verhindern sollten, dass Strom aus unsicheren Ost-AKWs direkt nach Österreich importiert wird. Obwohl der EU Beitritt die Kraftwerke natürlich um nichts sicherer macht. Aber nicht nur das!

Die Aufhebung des Stromimportverbotes durch den Verfassungsgerichtshof im November vergangenen Jahres bedeutet, dass nun ohne jegliche Einschränkung Strom aus allen anderen Ländern importiert werden kann, egal unter welchen Bedinugnungen dort Strom produziert wird.
"Das Wirtschaftsministerium hat sich aber bis heute, trotz mehrerer Urgenzen unsererseits, zu keiner Vorlage einer neuen Verordnung durchgerungen", kritisiert Doppler die Gesetzeslücke.

Über diese spannenden Themen diskutieren Dr. Horst Steinmüller vom Energieinstitut Linz, DI Emil Pertl von der Linz AG, Mag. Ulfert Höhne von der Ökostrom AG, Ing. Otto Kalab von der OÖ Wirtschaftskammer und der Anti Atom Beauftragte des Landes, Radko Pavlovec. LAbg. Mag. Otto Gumpinger wird die diskussion moderieren.

"Ich hoffe, dass viele Leute kommen, denn das Thema betrifft uns alle direkt. Für jeden, ob Atomgegner oder Atombefürworter, Unternehmer oder privater Stromkunde, sollte diese Diskussion eine Pflichtveranstaltung sein", so Doppler.


Quelle: Freistädter Rundschau / Donnerstag, 5.Februar 2004


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