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Presse Aussendungen

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Dienstag, 12 Oktober 2021

Das Geld der ÖsterreicherInnen fließt nach wie vor auch an Atomstromproduzenten. Auch nach Tschechien! Das Anti Atom Komitee fordert Offenlegung des Stromhandels und Beendigung der Irreführung der Stromkonsumenten durch Novelle der Stromkennzeichnung . 

Dienstag, 15 Juni 2021

Medienberichten zufolge soll es im chinesischen AKW Taishan zu einem möglicherweise schwerem Zwischenfall gekommen sein. Experten befürchten Austritt von radioaktiven Edelgasen aus undichten Brennelementen. Die österreichische Bundesregierung muss hier völlige Aufklärung einfordern.

Freitag, 14 Mai 2021

Die ursprünglich angesetzten Baukosten für den Bau des fünften Blockes sind bereits auf 200 Milliarden Kronen korrigiert worden– und diese werden weiter steigen. Die Problematik der Endlagerung noch gar nicht mitberücksichtigt. Die österreichische Bundesregierung muss die tschechische Regierung vom Ausbau der Erneuerbaren Energieträger überzeugen und verhindern, dass österreichische Steuermittel über EU Förderungen in den Ausbau der Atomenergie fließen, fordert das Anti Atom Komitee.

Temelin gefährdet Arbeitsplätze!

Temelin gefährdet Arbeitsplätze!

Maskierte AtomgegnerDie Fertigstellung und Inbetriebnahme des AKW Temelín ist ökonomisch unsinnig. Bis zur Inbetriebnahme der beiden Blöcke müßten noch ca. 20 Milliarden Kronen investiert werden, in der Folge würden an die 20.000 Menschen in nordböhmischen Kohlerevieren arbeitslos. Für Kompensationsmaßnahmen möchte die tschechische Regierung weitere 34 Milliarden Kronen zur Verfügung stellen - ein klarer Fall von staatlicher Subventionierung des Temelín-Projektes.

Diese Tatsache ist natürlich auch den tschechischen Verantwortlichen bewusst, und die nordböhmischen Bergleute haben schon mit massiven Protestaktionen in Prag gedroht, sollte es zu Schließungen von Kohlegruben und Kraftwerken kommen. Kaum etwas anderes fürchtet Prag wie Ausschreitungen der Bergleute in Nordböhmen.
Sollte es zu Kraftwerkschließungen und Nordböhmen kommen, würde dies Ersatzmaßnahmen von über 30 Mia. Kronen verursachen, die direkt den baukosten Temelins zugerechnet werden müssen und dadurch das die von Minister Gregr zugesicherte Kostenübergrenze von 96 Mai. Kronen zusätzlich sprengen würde.

Um Ausschreitungen zu verhindern sollte auch der neue Eigentümer nach der Privatisierung von CEZ (staatl. Energiekonzern und Temelinbertreiber) vertraglich verpflichtet werden, die Abnahme tschechischer Braunkohle zu garantieren und die schon jetzt bestehenden Stromüberschüsse zu exportieren und zusätzlich das AKW Temelin zu betreiben.


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