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Presse Aussendungen

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Mittwoch, 09 November 2022

Die neuerdings von der Atomlobby wieder ausgegrabenen SMR (Small Modular Reaktors) ist der sehr durchsichtige Versuch der Atomlobby, mit „neuen“ Reaktoren wieder ins Spiel zu kommen. Außerdem ist es eine Verharmlosung von Reaktortypen, die weder klein noch weniger gefährlich sind. Dazu gibt weltweit aber keinen funktionierenden Prototyp, werden aber mit den gleichen Vorteilen angepriesen, wie Mitte des vergangenen Jahrhunderts! Das Anti Atom Komitee fordert Wachsamkeit von der Bundesregierung!

 

Sonntag, 28 August 2022

Bei ihrem Besuch in Freistadt wurden Umweltministerin Leonore Gewessler die Listen mit den Unterschriften besorgter Bürger übergeben, die sich gegen ein grenznahes Atommülllager und gegen den Atomausbau in Tschechien aussprechen. Die Ministerin versprach den weiteren Widerstand Österreichs.

Donnerstag, 21 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Parlaments, Atomenergie als nachhaltige Energieform einzustufen, von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

Neckarwestheim

AKW Neckarwestheim (D)

Neckarwestheim





Daten


Adresse:

Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar GmbH (GKN)
Postfach
74380 Neckarwestheim

Land:

Deutschland

Atomstromanteil

29.1%

Geografische Lage:

175 km N Bregenz, 30 km N Stuttgart

Betreiber:

Neckarwerke Stuttgart AG,
Deutsch Bahn,
Energieversorgung Schwaben AG,
ZEAG Zementwerk Lauffen,
Elektrizitätswerk Heilbronn AG

Baufirma:

KWU

Reaktortyp:

Druckwasserreaktor

Anzahl der Reaktoren:

2

Inbetriebnahme:

1976; 1989

Elektrische Leistung

840 MW; 1365 MW

Brennstoffgewicht

je 42 Tonnen

 

MOX-Einsatz:

 


Containment:

ja

Geschichte

GKN erzeugt ein Drittel des Stroms in Baden-Württemberg. GKN 2 ist der jüngste Reaktor in Deutschland. Die Betreiber planen die Erweiterung der Lagerkapazität und Verlängerung der Betriebsdauer.

Wegen der allsommerlichen Niedrigwasser-Probleme war eine Zeitlang eine Rheinwasseroberleitung und Speicherseen im Schwarzwald im Gespräch. Beides konnte verhindert werden. Nun betreiben die Verantwortlichen den Ausbau der "Ehmetsklinge", eines kleinen Badesees unterhalb des GKN.

Widerstand

Als GKN 1 in Betrieb ging, begann sich in Deutschland gerade der AKW-Widerstand zu formieren. Als die atomaren Gefahren langsam ins öffentliche Bewußtsein drangen, mußte man hier schon mit einem Atommeiler leben, und besonders die LandwirtInnen hatten Angst vor Verdienstentgang durch weitere Öffentlichkeit rund um GKN. Dank aufwendiger Propaganda (Ausflugsfahrten, Geschenke an Gemeinden ...) von Seiten der Betreiber und PolitikerInnen ist es den regionalen Bürgerinitiativen bis heute nicht gelungen, einen Massenprotest zu mobilisieren.
Seit 15 Jahren gibt es ein Gamma-Meßnetz, seit 1989 Proteste und Blockaden von Transporten abgebrannter Brennelemente.


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