Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 50   »

Mittwoch, 09 November 2022

Die neuerdings von der Atomlobby wieder ausgegrabenen SMR (Small Modular Reaktors) ist der sehr durchsichtige Versuch der Atomlobby, mit „neuen“ Reaktoren wieder ins Spiel zu kommen. Außerdem ist es eine Verharmlosung von Reaktortypen, die weder klein noch weniger gefährlich sind. Dazu gibt weltweit aber keinen funktionierenden Prototyp, werden aber mit den gleichen Vorteilen angepriesen, wie Mitte des vergangenen Jahrhunderts! Das Anti Atom Komitee fordert Wachsamkeit von der Bundesregierung!

 

Sonntag, 28 August 2022

Bei ihrem Besuch in Freistadt wurden Umweltministerin Leonore Gewessler die Listen mit den Unterschriften besorgter Bürger übergeben, die sich gegen ein grenznahes Atommülllager und gegen den Atomausbau in Tschechien aussprechen. Die Ministerin versprach den weiteren Widerstand Österreichs.

Donnerstag, 21 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Parlaments, Atomenergie als nachhaltige Energieform einzustufen, von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

24.09.2010

Offener Brief des Anti Atom Komitees an Umweltminister Berlakovich -
Aktivitäten in der Öffentlichkeit unbekannt


Freistadt (OTS) - Sehr geehrter Herr Bundesminister!

Einiges Erstaunen verursachte Ihr Inserat im Oberösterreichteil einer kleinformatigen Tageszeitung, in der Sie darzustellen versuchen, wie vehement sie sich gegen Atomenergie und für die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher einsetzen würden.
Bedauerlich ist jedoch, dass in diesem Inserat keine einzige konkrete Maßnahme genannt wird, die Ihre Darstellungen in irgendeiner Form untermauern würde. Ich ersuche Sie, mir daher mitzuteilen, welche konkreten Schritte Sie bisher unternommen haben.
Auf die einseitige Beendigung der EU-widrigen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) seitens der Slowakei den Ausbau des AKW Mochovce betreffend, haben Sie zwar mit Empörung reagiert, mit Ausnahme der „Vorladung“ des slowakischen Botschafters ins Außenministerium zu Kaffee und Kuchen erfolgte Ihrerseits keine weitere Reaktion.
Seit Monaten ist bekannt, das Tschechien den Ausbau des AKW Temelin auf Basis des alten EU-widrigen tschechischen UVP-Gesetzes durchpeitschen will, neuerlich ohne Reaktionen Ihrerseits.

Ich ersuche Sie, sehr geehrter Herr Bundesminister, uns derartige Mitteilungen zu ersparen, denn leere Floskeln, ohne irgendwelche konkreten Schritte, Aktivitäten oder Maßnahmen, die über Telefongespräche hinausgehen und die in der Öffentlichkeit auch wahrnehmbar sind, bringen keinen Deut mehr an Sicherheit für die Österreicherinnen und Österreicher.


Mit freundlichen Grüßen

DI Manfred Doppler


Rückfragehinweis: DI Manfred Doppler +43 /664 45 05 015

Vorherige Seite: 13.10.2010
Nächste Seite: 30.08.2010