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Presse Aussendungen

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Mittwoch, 09 November 2022

Die neuerdings von der Atomlobby wieder ausgegrabenen SMR (Small Modular Reaktors) ist der sehr durchsichtige Versuch der Atomlobby, mit „neuen“ Reaktoren wieder ins Spiel zu kommen. Außerdem ist es eine Verharmlosung von Reaktortypen, die weder klein noch weniger gefährlich sind. Dazu gibt weltweit aber keinen funktionierenden Prototyp, werden aber mit den gleichen Vorteilen angepriesen, wie Mitte des vergangenen Jahrhunderts! Das Anti Atom Komitee fordert Wachsamkeit von der Bundesregierung!

 

Sonntag, 28 August 2022

Bei ihrem Besuch in Freistadt wurden Umweltministerin Leonore Gewessler die Listen mit den Unterschriften besorgter Bürger übergeben, die sich gegen ein grenznahes Atommülllager und gegen den Atomausbau in Tschechien aussprechen. Die Ministerin versprach den weiteren Widerstand Österreichs.

Donnerstag, 21 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Parlaments, Atomenergie als nachhaltige Energieform einzustufen, von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

15.03.2011

Vorsicht bei Aussagen der deutschen Bundeskanzlerin - Atommoratorium nur Mittel zum Stimmenfang

Die Aussagen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ältesten deutschen Atommeiler abzuschalten und für die anderen ein dreimonatiges Moratorium bei der Laufzeitverlängerung auszurufen sind angesichts bevorstehender Landtagswahlen mit Vorsicht zu genießen – Faymann, Pröll und Berlakovich müssen „den Sack zumachen“

Freistadt (OTS) – Das Anti Atom Komitee begrüßt die Ankündigung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei der Laufzeitverlängerung der deutschen AKWs ein dreimonatiges Moratorium auszurufen und die Absicht die ältesten Siedewasserreaktoren wie Isar I in Bayern abzuschalten.

„Es ist aber zu befürchten, wie deutsche Umweltorganisationen kritisieren, dass das lediglich eine „Beruhigungspille“ für die Bevölkerung ist, stehen doch in den nächsten Wochen in mehreren deutschen Bundesländern Landtagswahlen an und angesichts der drohenden GAUs in Japan ist ein kompromissloses Festhalten an der Atomenergie kein  brauchbares Wahlkampfargument. Die Aussagen Merkels sind daher mit Vorsicht zu genießen“, warnt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

„Wir fordern Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Pröll, aber auch Umweltminister Berlakovich dringend auf, sich nicht nur auf die Aussagen der Bundeskanzlerin zu verlassen, sondern „den Sack zuzumachen“ und einen konkreten Schließungstermin für Isar I einzufordern. Mit der Laufzeitverlängerung der deutschen AKWs haben wir ja bereits erlebt, wie schnell politische Entscheidungen auf den Kopf gestellt werden.

Die Aussagen Merkels könnten nach den drei Monaten vergessen sein“, so Manfred Doppler abschließend.

 

Rückfragehinweis: Manfred Doppler +43 664 45 05 015


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