Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 58   »

Donnerstag, 25 September 2025

Troll A  

 

Troll A, die größte Bohrinsel der Welt ca. 100 km westlich vor Bergen, Gesamthöhe 472 m
Bild: Norsk olje og gass - Troll A, Nordsjøen, CC BY-SA 2.0

 

Norwegen gilt als Vorreiter bei der Energiewende und der Strom stammt aus erneuerbaren Quellen, der Löwenanteil aus Wasserkraft. Die Elektrifizierung von Infrastruktur, Verkehr, Logistik oder auch der Bauwirtschaft schreitet so, allerdings großzügig gefördert, voran. – Aber wie schaut das Gesamtbild aus? 

Montag, 25 August 2025

Dukovany  Foto: Ailura, CC BY-SA 3.0 AT, Wikimedia

Paradoxerweise herrscht großes Interesse, wenn es zu Zwischenfällen kommt, wie es aber überhaupt zum Risiko kommen kann, nämlich durch die Verwendung von Atomkraft selbst, ist anscheinend weniger aufregend. Es wäre dabei höchste Zeit für mehr Aufmerksamkeit. Das Anti Atom Komitee in Freistadt versucht daher immer wieder, über die Vorgänge in Tschechien zu informieren. 

Freitag, 02 August 2024

AKW-Technikmix

Wieder einmal musste in Temelín, heuer bereits zum vierten Mal, ein Block abgeschaltet werden, nachdem es bereits Ende Jänner auf dramatische Weise, im März und gerade erst vor zwei Wochen im ersten Block durch immer andere Defekte zu Ausfällen gekommen war. Diesmal waren es Vibrationen an der Turbine in Block 2.

„Immer wieder waren seit jeher Turbinenprobleme in Temelín der Grund für Abschaltungen und der Typ ist schon durch die Größe anfällig“, sagt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee. „Das rasche Wiederanfahren des Reaktor ist ein Indiz, dass die Ursache für die Vibrationen nicht beseitigt wurde und von dieser Seite her weiterhin Störungen zu erwarten sind.“

Inwischen hat sich diese Aussage bestätigt: Das Kraftwerk wurde am 2. August für Wartungsarbeiten an der Turbine für „einige Tage“ erneut außerplanmäßig abgeschaltet.

21.03.2011

Fukushima – Bedrückung und Zorn
Verhalten der Bundesregierung wirft Fragen auf

Die tragischen Ereignisse im japanischen AKW Fukushima, deren Auswirkungen noch völlig unabsehbar sind machen mich bedrückt und zornig gleichzeitig.
Bedrückt deswegen, weil viel Leid über die betroffene Bevölkerung hereingebrochen ist. Zornig deswegen, weil wieder eine atomaren Katastrophe notwendig war, um die Leute wachzurütteln. Zornig auch deswegen, weil auch in Europa jederzeit eine derartige Katastrophe eintreten kann, andere Interessen aber verhindern, diese permanente Gefahr für immer zu eliminieren. Auch die Bundesregierung und das Umweltministerium lassen da viele Fragen offen.

Man muss nicht nach Japan blicken, auch in Europa sind AKWs am Netz, die um keinen Deut sicherer sind, als die 40 Jahre alten Siedewasserreaktoren von Fukushima.
Meiler, die ebenfalls kein Containment besitzen und die Betreiber sich vehement gegen die Stilllegung wehren.
Im slowakischen Mochovce sollen in der EU des 21. Jahrhundert sogar Reaktoren neu in Betrieb gehen, die kein Containment besitzen und dadurch die Gefahr einer Freisetzung von Radioaktivität dramatisch steigt!
Im tschechischen Temelin sind die Sicherheitsverbesserungen, die im Melker Abkommen zugesagt wurden, noch immer nicht umgesetzt.
Temelin würde in Deutschland keine Betriebsgenehmigung erhalten!!!
Seit zehn Jahren wird die Bevölkerung vertröstet, um nicht zu sagen, zum Narren gehalten.
Seit zehn Jahren ist nicht klar erkennbar, auf welcher Seite das Umweltministerium tatsächlich steht und welche Interessen die Bundesregierung vertritt.
Geheimhaltung vor der Bevölkerung ist offenbar gängige Praxis. So ist bis heute nicht bekannt, was bei den bilateralen Verhandlungen am 28. April 2010 zum AKW Mochovce vereinbart wurde, bis heute gibt es keine Antwort darauf, welche Fragen am 19.Oktober 2010 beim bilateralen Treffen in Bonn zur Laufzeitverlängerung der deutschen AKWs „zufrieden stellend“ beantwortet wurden. Ein Treffen auf Beamtenebene, das Umweltminister Berlakovich, laut deutscher Presseagentur, als „weiteren wichtigen Schritt hin zu Transparenz und der Sicherheit der Österreicher“ bezeichnet hatte.
Eine Studie zu ISAR I, die von den ÖsterreicherInnen bezahlt wurde, wird der Öffentlichkeit vorenthalten. Umweltminister Berlakovich ist aufgerufen, die von ihm geforderte Transparenz auch selbst zu leben und diese Studie zu veröffentlichen.



Vorherige Seite: 17.03.2011
Nächste Seite: 12.07.2011