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Presse Aussendungen

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Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Donnerstag, 07 Mai 2020

Wie die slowakische Atomaufsicht UJD bestätigt wurden im Block 3, der bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollte, wurden erneut defekte Bestandteile entdeckt. Nun müssen tausende Teile überprüft werden. Ob bereits defekte Komponenten verbaut wurden, ist unklar. Das Anti Atom Komitee fordert sofortigen Baustopp.

 

Samstag, 25 April 2020

Die Brände rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl zeigen neuerlich – die Gefahr einer neuerlichen radioaktiven Belastung Europas besteht noch immer. Aber nicht nur durch die Brände – im Inneren der Reaktorruine liegt noch immer so viel radioaktives Material, das einen zweiten Super-GAU auslösen kann.

Aktuelles

Mittwoch, 13 Februar 2013

Atomunfall in Frankreich würde 430 Milliarden Euro kosten – Haftpflichtversicherung für AKWs ein MUSS


Freistadt(OTS) - Sollte sich in Frankreich ein Atomunfall wie in Fukushima ereignen, würde das 430 Milliarden Euro kosten, schreibt das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Dies ist aber keine Behauptung von Atomgegnern, sondern Ergebnis einer Studie des französischen Instituts für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (IRSN). Europäische AKWs aber skandalös unterversichert. Die Bundesregierung ist aufgefordert, diese Chance zu nützen.
„Diese Studie muss alle Alarmglocken schrillen lassen“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee in einer ersten Reaktion auf den Bericht im „Spiegel“.

Eine derartige Summe hat aber nicht nur für Frankreich, sondern für ganz Europa Gültigkeit und sprengt jede finanziellen Kapazitäten aller AKW Betreiber, egal wo. Damit wird die langjährige Kritik der Atomgegner an der skandalösen Unterversicherung von AKWs mehr als bestätigt.

„Es ist nicht akzeptabel, dass nach einem schweren AKW Unfall in Europa die betroffene Bevölkerung den Schaden auch noch selber zahlen muss. Eine umfassende Haftpflichtversicherung ist daher ein Gebot der Stunde und stellt außerdem einen wichtigen und längst überfälligen Schritt in Richtung Kostenwahrheit für Atomstrom dar“, so Manfred Doppler weiter und er ergänzt abschließend: „Die Antwort von Energiekommissar Oettinger an atomstopp_oberoesterreich, dass die Verfügbarkeit von genügend finanziellen Mitteln im Falle eines Atomunfalls zu diskutieren und dazu ein Vorschlag der EU Kommission in Ausarbeitung sei, öffnet eine Chance, die von der Bundesregierung nicht versäumt werden darf und sie muss eine umfassende Haftpflichtversicherung für AKWs konsequent einfordern.“

Rückfragehinweis:

Dipl. Ing. Manfred Doppler, +43 664 45 05 015

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