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Presse Aussendungen

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Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Donnerstag, 07 Mai 2020

Wie die slowakische Atomaufsicht UJD bestätigt wurden im Block 3, der bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollte, wurden erneut defekte Bestandteile entdeckt. Nun müssen tausende Teile überprüft werden. Ob bereits defekte Komponenten verbaut wurden, ist unklar. Das Anti Atom Komitee fordert sofortigen Baustopp.

 

Samstag, 25 April 2020

Die Brände rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl zeigen neuerlich – die Gefahr einer neuerlichen radioaktiven Belastung Europas besteht noch immer. Aber nicht nur durch die Brände – im Inneren der Reaktorruine liegt noch immer so viel radioaktives Material, das einen zweiten Super-GAU auslösen kann.

Aktuelles

Montag, 30 September 2019

Neue Kostensteigerung beim britischen AKW Hinkley Point C


Wie der französische Atomkonzern EdF mitteilte, werden sich die Baukosten von Hinkley Point C weiter erhöhen. Ein finanzielles Desaster ist schon vor Baubeginn absehbar und die britischen Stromkunden stecken 35 Jahre in einer finanziellen Zwangsjacke.

Modell des britischen AKW Hinkley point C

Foto:https://en.wikipedia.org/wiki/en:Creative_Commons

Das Atomkraftwerk Hinkley Point C in England mit zwei EPR – Reaktoren, das der französische Atomkonzern EdF im Auftrag der britischen Regierung bauen soll, wird im Vergleich zur letzten Kostenabschätzung aus dem Jahr 2017 erneut teurer werden.

„Wie aus einer Aussage von EdF hervorgeht, werden sich die Baukosten erneut um ca. 10 Prozent auf etwa 22 Milliarden britische Pfund (24,5 Milliarden Euro) erhöhen“, informiert Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee. 

„Die britische Regierung hatte 2016, ohne Rücksicht auf die Konsumenten, der EdF einen garantierten Strompreis von 92,5 Pfund auf 35 Jahre zugesichert. So lange stecken die Briten in dieser Zwangsjacke, die dem britischen Steuerzahler mindestens 30 Milliarden Pfund (ca. 34 Mrd. Euro) kosten wird“, so Manfred Doppler abschließend.


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