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Presse Aussendungen

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Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Donnerstag, 07 Mai 2020

Wie die slowakische Atomaufsicht UJD bestätigt wurden im Block 3, der bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollte, wurden erneut defekte Bestandteile entdeckt. Nun müssen tausende Teile überprüft werden. Ob bereits defekte Komponenten verbaut wurden, ist unklar. Das Anti Atom Komitee fordert sofortigen Baustopp.

 

Samstag, 25 April 2020

Die Brände rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl zeigen neuerlich – die Gefahr einer neuerlichen radioaktiven Belastung Europas besteht noch immer. Aber nicht nur durch die Brände – im Inneren der Reaktorruine liegt noch immer so viel radioaktives Material, das einen zweiten Super-GAU auslösen kann.

Aktuelles

Mittwoch, 11 September 2019

Fukushima: Radioaktives Wasser soll im Pazifik entsorgt werden


Über eine Million Kubikmeter von radioaktiv verseuchtem Wasser aus den Atomruinen in Fukushima wird mittlerweile in riesigen Tanks gelagert, die teilweise undicht sind. Nun wird der Platz knapp und das Wasser soll nun im Pazifik entsorgt werden.

Nach mehr als 8 Jahren nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat die japanische Regierung dieses Desaster noch immer nicht im Griff. „Nach der Katastrophe am 11. März 2011, bei der es in drei Reaktoren durch Ausfall der Kühlung zu Kernschmelzen gekommen ist, mussten die Brennstäbe wegen der Nachzerfallswärme weiter gekühlt werden. Dieses Wasser wurde aber nicht im Kreislauf gepumpt, sondern in unzähligen Tanks am Kraftwerksgelände gelagert, das sind mittlerweile über 1 Million Kubikmeter verseuchtes Wasser“, erklärt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee. Nun beabsichtigt der japanische Umweltminister Yoshiaki Harada dieses radioaktive Erbe im Pazifik zu entsorgen, weil der Lagerplatz knapp wird und die Tanks teilweise undicht sind und das Grundwasser weiter radioaktiv verseucht wird. Das Anti Atom Komitee verurteilt dieses Vorhaben aufs Schärfste, denn einmal in der Umwelt ist diese Verseuchung nicht mehr rückgängig zu machen und landet in der Nahrungskette. „Atomenergie trägt nur zu etwa 3 % !!! and der Weltenergieproduktion bei, kann daher keinerlei Beitrag zum Klimaschutz leisten, aber wegen dieser 3% verseuchen wird unseren Planeten und schaffen mit dem Atommüll eine Erblast für tausende von Generationen“, so Manfred Doppler abschließend.


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