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Presse Aussendungen

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Donnerstag, 11 Juni 2020

Der Rat der tschechischen Behörde für Atomabfall (SURAO) hat die möglichen Standorte für ein Atommülllager von neun auf vier reduziert. Betroffene Gemeinden sind weitgehend von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen. Minister Havlicek wollte Veröffentlichung der vier Standorte verhindern.

Österreichische NGOs kritisieren die intransparente Vorgangsweise der tschechischen Regierung und fordern Unterstützung der tschechischen Gemeinden seitens der österreichischen Bundesregierung.

Montag, 01 Juni 2020

Der Bau des fünften Blockes soll auf Kosten der Steuerzahler durchgepeitscht werden – Entgegen früheren Ankündigungen der tschechischen Regierung soll durch einen Staatskredit der Bürger das volle Risiko tragen. Völlig unrealistische Kostenberechnungen und Kostenüberschreitungen führen zu Steigerung des Gefährdungspotentials. Bundesregierung muss unrealistische Planungen stoppen.

Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Aktuelles

Mittwoch, 03 April 2013

Transparente Stromkennzeichnung nach wie vor ein Märchen - Wasserkraftzertifikate waschen Atomstrom sauber!


Die Stromkennzeichnung in Österreich ist noch immer eine Mogelpackung. Selbst e- control bestätigt: ausländische Zertifikate für Strom aus Wasserkraft, die österreichische Stromhändler zukaufen, ermöglichen aus Atomstrom Strom aus Wasserkraft zu machen.

Das Anti Atom Komitee fordert Wirtschaftsminister Mitterlehner auf: Schluss mit der Irreführung der Stromkunden.
Eine transparente Stromkennzeichnung gibt es in Österreich nicht - Atomstrom wird durch den Kauf von Wasserkraftzertifikaten vor allem aus Norwegen als Strom aus Wasserkraft umdeklariert. So wird aus „Strom unbekannter Herkunft“ mit einem Atomstromanteil von 35% plötzlich völlig legal sauberer Strom aus Wasserkraft.

Selbst die Regulierungsbehörde e-control bestätigt, dass mit dem Zukauf von Wasserkraftzertifikaten Atomstrom „gewaschen“ werden kann, denn eine Überprüfung der Stromgeschäfte der Stromhändler ist der e-control nicht möglich.

„Diese ausländischen Wasserkraftzertifikate machen aus der Stromkennzeichnung eine klare Täuschung der Bevölkerung. Manche Stromhändler gaukeln den Stromkunden vor, Strom aus Wasserkraft zu verkaufen, ohne jemals Strom aus Wasserkraftwerken gekauft zu haben“, stellt Dipl. Ing. Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee klar.

„Solange Stromzertifikate ohne einen gleichzeitigen Zukauf von Strom im gleichen Ausmaß zugekauft werden können, ist dem Import von Atomstrom Tür und Tor geöffnet. Vom Ziel des 3. Atomstromgipfels, dass Österreich ab 2015 atomstromfrei sein wird, sind wir meilenweit entfernt“, so Manfred Doppler weiter.

„Wir fordern unseren Wirtschaftsminister dringend auf: Im Sinne der Ehrlichkeit gegenüber den Stromkunden, Schluss mit dieser Irreführung“, so Manfred Doppler abschließend

Rückfragehinweis: DI Manfred Doppler +43 664 45 05 015

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