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Presse Aussendungen

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Mittwoch, 11 September 2019

Über eine Million Kubikmeter von radioaktiv verseuchtem Wasser aus den Atomruinen in Fukushima wird mittlerweile in riesigen Tanks gelagert, die teilweise undicht sind. Nun wird der Platz knapp und das Wasser soll nun im Pazifik entsorgt werden.

Mittwoch, 04 September 2019

Anti Atom Komitee begrüßt Parteienallianz gegen Atomkraft als Selbstverständlichkeit Gegen den Ausbau des AKWs Dukovany und gegen den Bau eines grenznahen Atomülllagers gibt es seit November 2012 einen parteiübergreifenden Entschluss des Nationalrates. Das Anti Atom Komitee fordert Weiterführung des Parteienkonsenses, der bereits seit sieben Jahren eine Selbstverständlichkeit sein sollte und startet grenzüberschreitende Unterschriftenkampagne!

Dienstag, 30 Juli 2019

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, (EuGH), dass Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden müssen ist richtungsweisend. Da sich Neubauten von AKWs ökonomisch nicht rechnen, wird zunehmend auf Laufzeitverlängerungen gesetzt. Das Anti Atom Komitee fordert die Rücknahme der Betriebsgenehmigungen für die AKWs in Dukovany, Paks und Krsko!

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Freitag, 27 Juli 2012

Hearing in Budweis am 22. Juni 2012



Das Hearing in der Sporthalle in Budweis war eine Marathonveranstaltung, die von Freitag 10:00 Uhr bis Samstag 03:00 Uhr früh (17 Stunden!!) dauerte, aber im Wesentlichen nichts Neues brachte, weil das Gutachten zur Umweltverträglichkeitserklärung bereits vom tschechischen Umweltministerium positiv beurteilt worden war.

Umweltminister Nikolaus Berlakovich beim Hearing in Budweis
Vor dem offiziellen Hearing in der Sporthalle in Budweis am 22.6.2012 gab es vor der Sporthalle eine Demonstration, organisiert vom Anti Atom Komitee, den Freistädter Müttern gegen Atomkraft sowie Atomstopp_atomkraftfrei leben, bei der auf die mangelhafte Durchführung des UVP Verfahrens hingewiesen wurde. Es wurden über Lautsprecher die Kommentare der online Einwender abgespielt.

Die Grundstrategie beim Hearing war, wie immer, die gleiche. Es kamen zuerst alle Podiumsteilnehmer zu Wort mit konsekutiver Übersetzung, um das Ganze nochmals in die Länge zu ziehen.

Positiv ist hervorzuheben, dass Umweltminister Berlakovich in Budweis anwesend war und in seinem Statement sehr klare Worte zur Haltung Österreichs zur Atomenergie fand, und dass Österreich diese Energieform als „Todesenergie“ kategorisch ablehnt. Das Anti Atom Komitee konnte noch ein Gespräch mit ihm führen, bei dem ihm unsere Bedenken zur rechtlichen Basis der UVP mitgeteilt wurden und auch auf die Verletzung der Aarhuskonvention hingewiesen wurde

Positiv zu beurteilen ist auch das Gespräch mit dem tschechischen Botschafter Jan Koukal, der in seinem Statement die Notwendigkeit des Ausbaues von Temelin betont hatte. Es konnte ihm mitgeteilt werden, dass Tschechien Temelin nicht braucht und schon jetzt die gesamte Strommenge exportiert wird und es eine Irrmeinung ist, den Strom aus Temelin 3+ 4 nach Deutschland nach 2022 (Atomausstieg Deutschlands) exportieren zu können.

Auch der ehemalige tschechische Umweltminister Martin Bursik, zu dem Manfred Doppler und das Anti Atom Komitee schon sehr lange gute Kontakte aus der Zeit vor der Inbetriebnahme von Temelin pflegt, war beim Hearing in Budweis anwesend. Auch er betonte im Gespräch, dass der Ausbau von Temelin wirtschaftlicher Unsinn ist, und eine klare Haltung der Nachbarländer zum Atomstromimport aus Tschechien ein wichtiger Beitrag zur Verhinderung des Ausbaus aus ökonomischen Gründen ist.

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