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Presse Aussendungen

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Samstag, 03 Juni 2017

Was im ersten Augenblick als ökologisch vorbildlich aussieht, wenn 35% der Norweger mit E-Autos unterwegs sind, ist in Wahrheit das Gegenteil. Die norwegischen E-Autos fahren in erster Linie mit Atomstrom und Strom aus Öl und Kohle. Das Anti Atom Komitee fordert das Ende des Handels mit Zertifikaten.
Samstag, 27 Mai 2017

In einem Interview mit der oberösterreichischen Rundschau bestätigte der neue Generaldirektor der Energie AG, Werner Steinecker, die Kritik des Anti Atom Komitees. Auch Oberösterreich ist NICHT atomstromfrei. Auch Oberösterreich importiert Strom aus tschechischen Atomkraftwerken.
Montag, 22 Mai 2017

Die gestrige Entscheidung der Schweizer, den Neubau von Atomkraftwerken zu untersagen stellt eine neuerliche Niederlage der Atomlobby und einen wichtigen Schritt zum Ausstieg aus der Atomenergie dar. Das Anti Atom Komitee begrüßt diese Entscheidung als wichtigen Schritt zu einem Ausstieg aus der Atomenergie europaweit.

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Freitag, 27 Juli 2012

Hearing in Budweis am 22. Juni 2012



Das Hearing in der Sporthalle in Budweis war eine Marathonveranstaltung, die von Freitag 10:00 Uhr bis Samstag 03:00 Uhr früh (17 Stunden!!) dauerte, aber im Wesentlichen nichts Neues brachte, weil das Gutachten zur Umweltverträglichkeitserklärung bereits vom tschechischen Umweltministerium positiv beurteilt worden war.

Umweltminister Nikolaus Berlakovich beim Hearing in Budweis
Vor dem offiziellen Hearing in der Sporthalle in Budweis am 22.6.2012 gab es vor der Sporthalle eine Demonstration, organisiert vom Anti Atom Komitee, den Freistädter Müttern gegen Atomkraft sowie Atomstopp_atomkraftfrei leben, bei der auf die mangelhafte Durchführung des UVP Verfahrens hingewiesen wurde. Es wurden über Lautsprecher die Kommentare der online Einwender abgespielt.

Die Grundstrategie beim Hearing war, wie immer, die gleiche. Es kamen zuerst alle Podiumsteilnehmer zu Wort mit konsekutiver Übersetzung, um das Ganze nochmals in die Länge zu ziehen.

Positiv ist hervorzuheben, dass Umweltminister Berlakovich in Budweis anwesend war und in seinem Statement sehr klare Worte zur Haltung Österreichs zur Atomenergie fand, und dass Österreich diese Energieform als „Todesenergie“ kategorisch ablehnt. Das Anti Atom Komitee konnte noch ein Gespräch mit ihm führen, bei dem ihm unsere Bedenken zur rechtlichen Basis der UVP mitgeteilt wurden und auch auf die Verletzung der Aarhuskonvention hingewiesen wurde

Positiv zu beurteilen ist auch das Gespräch mit dem tschechischen Botschafter Jan Koukal, der in seinem Statement die Notwendigkeit des Ausbaues von Temelin betont hatte. Es konnte ihm mitgeteilt werden, dass Tschechien Temelin nicht braucht und schon jetzt die gesamte Strommenge exportiert wird und es eine Irrmeinung ist, den Strom aus Temelin 3+ 4 nach Deutschland nach 2022 (Atomausstieg Deutschlands) exportieren zu können.

Auch der ehemalige tschechische Umweltminister Martin Bursik, zu dem Manfred Doppler und das Anti Atom Komitee schon sehr lange gute Kontakte aus der Zeit vor der Inbetriebnahme von Temelin pflegt, war beim Hearing in Budweis anwesend. Auch er betonte im Gespräch, dass der Ausbau von Temelin wirtschaftlicher Unsinn ist, und eine klare Haltung der Nachbarländer zum Atomstromimport aus Tschechien ein wichtiger Beitrag zur Verhinderung des Ausbaus aus ökonomischen Gründen ist.

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