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Presse Aussendungen

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Dienstag, 24 Mai 2022

Die Strompreiserhöhungen der letzten Wochen machen deutlich, dass ein Teil des Stromes, der den Konsumenten als Ökostrom verkauft wird, in Gaskraftwerken produziert wurde, der mit Wasserkraftzertifikaten „grüngewaschen“ wurde! Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung Einstellung der Kundentäuschung und Ausnutzung der Krisensituation auf Kosten der Stromkunden.

Mittwoch, 18 Mai 2022

Dem oö. IV Präsidenten dürfte offensichtlich entgangen sein, dass Atomenergie mittlerweile eine der teuersten Energieformen ist, keinen Beitrag zu einer Standortsicherung in OÖ. leisten könnte und nur weitere Anhängigkeiten vom Ausland schaffen würde. Das Anti Atom Komitee fordert den IV OÖ Präsidenten auf, sich zu informieren und keine Floskeln der Atomlobby zu wiederholen. 

Donnerstag, 10 Februar 2022

Die Vorgangsweise der EU-Kommission, mit der sie versucht, Atomenergie und Erdgas durch die Hintertür als nachhaltig in die Verordnung zur Taxonomie aufzunehmen, ist völlig inakzeptabel und kann nur als arrogant, undemokratisch bezeichnet werden und übersteigt ihre Kompetenzen. Die EU-Kommission fügt damit der Europäischen Union nicht abschätzbaren Schaden zu. Das Anti Atom Komitee initiiert Gemeinderesolution zur Ablehnung dieses Vorschlages.

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Donnerstag, 02 Juni 2022

Aktuelle Strompreise ungerechtfertigt – Merit Order als Vorwand für Wucherpreise – Bundesregierung gefordert


Die Merit Order, nach der der teuerste Strom den Preis bestimmt, wird als Preisfindung bei Auktionen im Großhandel eingesetzt. Diese wird nun aber als Vorwand für explodierende Strompreise für Stromkunden missbraucht. Das Anti Atom Komitee fordert die Bundesregierung auf, diesem Treiben ein Ende zu setzen.

Was rechtfertigt eigentlich diese massive Preiserhöhung bei Strom, denn in Österreich beträgt der Anteil an Ökostrom über 90 Prozent. Wind, Wasser und die Sonne sind in den letzten Monaten nicht teurer geworden und die Anlagen zur Stromproduktion bestehen bereits.

Den Preisanstieg mit dem Zukauf von Ausgleichsenergie (Stromzukäufe, die nicht vorherberechenbar sind) zu rechtfertigen, ist nicht nachvollziehbar! 

Begründet werden diese massiven Verteuerungen primär durch die Merit Order. Diese Regelung besagt, dass der teuerste Strom bei Auktionen im Großhandel auf Börsen, der im Stundentakt für den nächsten Tag ermittelt wird, den Preis bestimmt.

Diese Preisfindung mag in normalen Zeiten sicherstellen, dass der Strompreis niedrig gehalten wird, stellt aber auf jeden Fall sicher, dass für die Anbieter höchstmögliche Gewinne erzielt werden. Zurzeit wird der Preis aber von Strom aus exorbitant teurem Gas bestimmt, der mit dem Preis für Strom aus erneuerbaren Energieträgern absolut nichts mehr zu tun hat. Dies sichert zwar nach wie vor höchstmögliche Profite für die Anbieter, die Konsumenten werden aber kräftig zur Kasse gebeten, um nicht zu sagen abkassiert! 

Zur Erklärung: Wenn 99 Prozent des Stromes, der für die Versorgung notwendig ist, 6ct/KWh kostet, das letzte Prozent aber 60ct/KWh, dann kostet nach der Merit Order der gesamte Strom 60 ct/KWh. Das heißt, dass die Produzenten, die für 99 Prozent des Stromes sorgen, plötzlich das 10-fache an Erträgen auf Kosten der Stromkunden kassieren. Dies ist absolut inakzeptabel!

Diesem Treiben zur Profitsicherung der Stromproduzenten muss die Bundesregierung ein Ende setzen. Dies ist eine massive Preisverzerrung auf Kosten der Stromkunden und hat mit freiem Wettbewerb und einer fairen Preisfindung nichts mehr zu tun!“


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