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Presse Aussendungen

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Freitag, 29 Januar 2021

Der walisische AKW Betreiber Horizon Nuclear Power hat seinen Antrag auf den Bau eines AKWs auf der britischen Halbinsel Wales zurückgezogen. Hauptgründe waren die unsichere Finanzierung des Projekts und der damit verbundene Ausstieg des japanischen Konzerns Hitachi. Atomgegner begrüßen neuerlichen Rückschlag der Atomlobby.

Donnerstag, 07 Januar 2021

Tschechien zahlte 60 Millionen Kronen an über 50 Gemeinden, die von der bisherigen Atommülllagersuche betroffen waren. Weitere Millionen sollen für die vier jetzt ausgewählten folgen. Viele Bürgermeister bezeichnen das als Bestechung und wollten das Geld nicht. Unsere Bundesregierung muss tschechische Gemeinden unterstützen, fordert das Anti Atom Komitee.

Aktuelles

Freitag, 27 November 2020

Atomausbau in Tschechien – Premierminister und Abgeordnete fürchten negative Auswirkungen auf den Staatshaushalt.


Die Planungen für den Ausbau des AKW Dukovany sind ins Stocken geraten. Premierminister Andrej Babsis will das Ausschreibungsverfahren verschieben, weil die Ausschreibungsdokumentation des Betreibers CEZ viele Fragen offenlässt. Eine Entscheidung soll erst nach den nächsten Wahlen in 10 Monaten getroffen werden. Das Anti Atom Komitee sieht „Nachdenkpause“ als neue Chance auf ein Umdenken in Tschechien.

Das Gesetz über die Förderungen der Atomenergie in der tschechischen Energiewirtschaft sollte nach Wunsch des Industrieministers Karel Havlicek noch in diesem Jahr durchgepeitscht werden. Allerdings gab es im zuständigen Ausschuss keine Einigung über die Firmen, die am Ausschreibungsverfahren beteiligt sein sollen und über die ausreichende Berücksichtigung der tschechischen Staatsinteressen. Nun soll eine Entscheidung erst nach den nächsten Wahlen in 10 Monaten getroffen werden.

„Ein wesentlicher Kritikpunkt sind aber die staatlichen Förderungen für den AKW Ausbau, die vorsehen, dass dem Betreiber nicht nur zinsfreie Kredite gewährt werden sollen, sondern auch eine gesicherte Stromabnahme mit gewinnbringenden Einspeisetarifen für die nächsten 30 Jahre, mit unbekannten Auswirkungen auf den tschechischen Staatshaushalt“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee in einer ersten Reaktion.

„Es bleibt zu hoffen, dass nun auch in der tschechischen Politik das Faktum entscheidet, dass Atomkraft unwirtschaftlich ist und für Verluste die tschechische Bevölkerung gerade stehen muss, während der AKW Betreiber CEZ auf der sicheren Seite steht“, so Manfred Doppler weiter.

„Für Bundeskanzler Kurz und Umweltministerin Gewessler eine weitere Möglichkeit und Chance, bei unseren Nachbarn ein Umdenken zu erreichen und aus der Atomkraft auszusteigen, auch weil Atomenergie keinen Beitrag gegen den globalen Klimawandel leisten kann“, so Manfred Doppler abschließend.

Rückfragehinweis: DI Manfred Doppler +43(0)664 45 05 015


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