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Presse Aussendungen

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Montag, 21 Dezember 2020

Der Bau des fünften Blockes soll auf Kosten der Steuerzahler durchgepeitscht werden – Entgegen früheren Ankündigungen der tschechischen Regierung soll durch einen Staatskredit der Bürger das volle Risiko tragen. Völlig unrealistische Kostenberechnungen und Kostenüberschreitungen führen zu Steigerung des Gefährdungspotentials. Die österreichische Bundesregierung muss unrealistische Planungen stoppen.

Freitag, 27 November 2020

Die Planungen für den Ausbau des AKW Dukovany sind ins Stocken geraten. Premierminister Andrej Babsis will das Ausschreibungsverfahren verschieben, weil die Ausschreibungsdokumentation des Betreibers CEZ viele Fragen offenlässt. Eine Entscheidung soll erst nach den nächsten Wahlen in 10 Monaten getroffen werden. Das Anti Atom Komitee sieht „Nachdenkpause“ als neue Chance auf ein Umdenken in Tschechien.

Montag, 28 September 2020

Auch nach Reduzierung auf vier Standorte für ein Atommüll-Endlager in Tschechien ist die Möglichkeit eines grenznahen Lagers nicht vom Tisch!

Aktuelles

Freitag, 27 November 2020

Atomausbau in Tschechien – Premierminister und Abgeordnete fürchten negative Auswirkungen auf den Staatshaushalt.


Die Planungen für den Ausbau des AKW Dukovany sind ins Stocken geraten. Premierminister Andrej Babsis will das Ausschreibungsverfahren verschieben, weil die Ausschreibungsdokumentation des Betreibers CEZ viele Fragen offenlässt. Eine Entscheidung soll erst nach den nächsten Wahlen in 10 Monaten getroffen werden. Das Anti Atom Komitee sieht „Nachdenkpause“ als neue Chance auf ein Umdenken in Tschechien.

Das Gesetz über die Förderungen der Atomenergie in der tschechischen Energiewirtschaft sollte nach Wunsch des Industrieministers Karel Havlicek noch in diesem Jahr durchgepeitscht werden. Allerdings gab es im zuständigen Ausschuss keine Einigung über die Firmen, die am Ausschreibungsverfahren beteiligt sein sollen und über die ausreichende Berücksichtigung der tschechischen Staatsinteressen. Nun soll eine Entscheidung erst nach den nächsten Wahlen in 10 Monaten getroffen werden.

„Ein wesentlicher Kritikpunkt sind aber die staatlichen Förderungen für den AKW Ausbau, die vorsehen, dass dem Betreiber nicht nur zinsfreie Kredite gewährt werden sollen, sondern auch eine gesicherte Stromabnahme mit gewinnbringenden Einspeisetarifen für die nächsten 30 Jahre, mit unbekannten Auswirkungen auf den tschechischen Staatshaushalt“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee in einer ersten Reaktion.

„Es bleibt zu hoffen, dass nun auch in der tschechischen Politik das Faktum entscheidet, dass Atomkraft unwirtschaftlich ist und für Verluste die tschechische Bevölkerung gerade stehen muss, während der AKW Betreiber CEZ auf der sicheren Seite steht“, so Manfred Doppler weiter.

„Für Bundeskanzler Kurz und Umweltministerin Gewessler eine weitere Möglichkeit und Chance, bei unseren Nachbarn ein Umdenken zu erreichen und aus der Atomkraft auszusteigen, auch weil Atomenergie keinen Beitrag gegen den globalen Klimawandel leisten kann“, so Manfred Doppler abschließend.

Rückfragehinweis: DI Manfred Doppler +43(0)664 45 05 015


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