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Presse Aussendungen

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Montag, 28 September 2020

Auch nach Reduzierung auf vier Standorte für ein Atommüll-Endlager in Tschechien ist die Möglichkeit eines grenznahen Lagers nicht vom Tisch!

Sonntag, 27 September 2020

Obwohl Norwegen kein Atomkraftwerk besitzt und 95% des Stroms aus Wasserkraft erzeugt sind die norwegischen E-Autos mit nur 9% Ökostrom unterwegs. Der Rest ist Fossil- oder Atomstrom. Der Grund ist der Ausverkauf norwegischer Wasserkraftzertifikate – auch nach Österreich.

Freitag, 18 September 2020

Wegen unzulässiger Vibrationen an der Turbine wurde der 1. Block im AKW Temelin erneut heruntergefahren. Die Gefahr eines schweren Zwischenfalles steigt ständig! Das Anti Atom Komitee fordert klare Worte von der Bundesregierung. 

Aktuelles

Donnerstag, 25 Juni 2020

Umweltausschuss bestätigt Anti Atom Komitee – Österreich muss beim tschechischen Atommülllager mitreden


Umweltausschuss fordert von der Bundesregierung, von Tschechien bei der Atommülllagersuche ein Mitspracherecht zu verlangen, denn negative Auswirkungen auf Österreich sind nicht ausgeschlossen.

Bei der Ausschusssitzung vom 24.6.2020 fordert der Umweltausschuss, dass sich Österreich in die Atommülllagersuche verstärkt einbringen und von Tschechien ein Mitspracherecht verlangen soll. Erst Anfang Juni hat eine Expertenkommission die möglichen Standorte von neun auf vier reduziert, und dieser Vorschlag wurde nun auch vom Rat der SURAO, der Behörde für radioaktive Abfälle bestätigt.

„Das Anti Atom Komitee begrüßt die Forderung des Umweltausschusses, dass von Österreich bei der Atommülllagersuche von Tschechien ein Mitspracherecht verlangt werden soll, denn jetzt fehlt nur noch die Entscheidung der tschechischen Regierung“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

„Auch wenn die sehr grenznahen Standorte nun wegfallen sollten, so sind dennoch negative Auswirkungen auf Österreich durch mögliche Wasserströme in großen Tiefen oder geologische Veränderungen nicht auszuschließen. Diese Auswahl lässt außerdem vermuten, dass nicht die ohnehin sehr zweifelhafte Sicherheit, sondern die Durchsetzbarkeit eines Standortes im Vordergrund steht“, betont Manfred Doppler abschließend.

 


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