Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 40   »

Donnerstag, 11 Juni 2020

Der Rat der tschechischen Behörde für Atomabfall (SURAO) hat die möglichen Standorte für ein Atommülllager von neun auf vier reduziert. Betroffene Gemeinden sind weitgehend von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen. Minister Havlicek wollte Veröffentlichung der vier Standorte verhindern.

Österreichische NGOs kritisieren die intransparente Vorgangsweise der tschechischen Regierung und fordern Unterstützung der tschechischen Gemeinden seitens der österreichischen Bundesregierung.

Montag, 01 Juni 2020

Der Bau des fünften Blockes soll auf Kosten der Steuerzahler durchgepeitscht werden – Entgegen früheren Ankündigungen der tschechischen Regierung soll durch einen Staatskredit der Bürger das volle Risiko tragen. Völlig unrealistische Kostenberechnungen und Kostenüberschreitungen führen zu Steigerung des Gefährdungspotentials. Bundesregierung muss unrealistische Planungen stoppen.

Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Home Detail

Donnerstag, 25 Juni 2020

Umweltausschuss bestätigt Anti Atom Komitee – Österreich muss beim tschechischen Atommülllager mitreden


Umweltausschuss fordert von der Bundesregierung, von Tschechien bei der Atommülllagersuche ein Mitspracherecht zu verlangen, denn negative Auswirkungen auf Österreich sind nicht ausgeschlossen.

Bei der Ausschusssitzung vom 24.6.2020 fordert der Umweltausschuss, dass sich Österreich in die Atommülllagersuche verstärkt einbringen und von Tschechien ein Mitspracherecht verlangen soll. Erst Anfang Juni hat eine Expertenkommission die möglichen Standorte von neun auf vier reduziert, und dieser Vorschlag wurde nun auch vom Rat der SURAO, der Behörde für radioaktive Abfälle bestätigt.

„Das Anti Atom Komitee begrüßt die Forderung des Umweltausschusses, dass von Österreich bei der Atommülllagersuche von Tschechien ein Mitspracherecht verlangt werden soll, denn jetzt fehlt nur noch die Entscheidung der tschechischen Regierung“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

„Auch wenn die sehr grenznahen Standorte nun wegfallen sollten, so sind dennoch negative Auswirkungen auf Österreich durch mögliche Wasserströme in großen Tiefen oder geologische Veränderungen nicht auszuschließen. Diese Auswahl lässt außerdem vermuten, dass nicht die ohnehin sehr zweifelhafte Sicherheit, sondern die Durchsetzbarkeit eines Standortes im Vordergrund steht“, betont Manfred Doppler abschließend.

 


Vorherige Seite: vor 2002
Nächste Seite: Anti Atom Netzwerk