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Presse Aussendungen

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Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Donnerstag, 07 Mai 2020

Wie die slowakische Atomaufsicht UJD bestätigt wurden im Block 3, der bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollte, wurden erneut defekte Bestandteile entdeckt. Nun müssen tausende Teile überprüft werden. Ob bereits defekte Komponenten verbaut wurden, ist unklar. Das Anti Atom Komitee fordert sofortigen Baustopp.

 

Samstag, 25 April 2020

Die Brände rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl zeigen neuerlich – die Gefahr einer neuerlichen radioaktiven Belastung Europas besteht noch immer. Aber nicht nur durch die Brände – im Inneren der Reaktorruine liegt noch immer so viel radioaktives Material, das einen zweiten Super-GAU auslösen kann.

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Montag, 18 Mai 2020

Temelin – neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 – Grund bisher unbekannt


Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Nach dem Brennstoffwechsel sollte der Reaktor in der Nacht auf Freitag wieder hochgefahren werden. Allerdings verhinderte das automatische Kontrollsystem ein weiteres Hochfahren. Der Grund für den Abbruch des Hochfahrens ist bisher noch nicht bekanntgegeben worden.

„Bedenklich stimmt, dass man offensichtlich bisher noch nicht weiß, was der Grund für das automatische Abschalten des Reaktors ist. Noch bedenklicher stimmt allerdings, dass man nach dem Austausch eines Teiles in der Regeltechnik versucht, den Reaktor wieder hochzufahren“, warnt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

„Nach Rückfrage im Umweltministerium kann die Ursachenanalyse Wochen oder sogar Monate dauern und trotzdem soll der Reaktor weiterbetrieben werden, ohne die Ursache für den Zwischenfall zu kennen. Das ist schlichtweg grob fahrlässig und nicht akzeptabel“, ergänzt Manfred Doppler und fordert daher von der Bundesregierung, von Tschechien die Stilllegung des Reaktors bis zur Ursachenklärung zu verlangen.


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