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Presse Aussendungen

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Montag, 28 September 2020

Auch nach Reduzierung auf vier Standorte für ein Atommüll-Endlager in Tschechien ist die Möglichkeit eines grenznahen Lagers nicht vom Tisch!

Sonntag, 27 September 2020

Obwohl Norwegen kein Atomkraftwerk besitzt und 95% des Stroms aus Wasserkraft erzeugt sind die norwegischen E-Autos mit nur 9% Ökostrom unterwegs. Der Rest ist Fossil- oder Atomstrom. Der Grund ist der Ausverkauf norwegischer Wasserkraftzertifikate – auch nach Österreich.

Freitag, 18 September 2020

Wegen unzulässiger Vibrationen an der Turbine wurde der 1. Block im AKW Temelin erneut heruntergefahren. Die Gefahr eines schweren Zwischenfalles steigt ständig! Das Anti Atom Komitee fordert klare Worte von der Bundesregierung. 

Aktuelles

Donnerstag, 07 Mai 2020

Neue Probleme in Mochovce – Erneut defekte Teile im Block 3 entdeckt


Wie die slowakische Atomaufsicht UJD bestätigt wurden im Block 3, der bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollte, wurden erneut defekte Bestandteile entdeckt. Nun müssen tausende Teile überprüft werden. Ob bereits defekte Komponenten verbaut wurden, ist unklar. Das Anti Atom Komitee fordert sofortigen Baustopp.

 

Erst nach der Montage wurden diese defekten Komponenten einer Rohrleitung entdeckt und nun müssen tausende Teile einer neuerlichen Kontrolle unterzogen werden. 

„Angesichts dieser Situation ist wahrscheinlich nicht auszuschließen, dass defekte Teile bereits verbaut wurden“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee in einer ersten Reaktion.

„Diese Ereignisse sind ein neuerlicher Hinweis darauf, dass uns mit den Blöcken 3 und 4 ein enorm gesteigertes Risiko eines schweren Atomunfalles mitten in Europa bevorsteht“, warnt Manfred Doppler.

Der Baubeginn dieser beiden Blöcke war bereits in den 1980er Jahren und der Bau wurde in den 1990er aus Geldmangel eingestellt. Seit 2008 unter dem neuen Eigentümer, der italienischen ENEL wieder weitergebaut. Das bedeutet, dass Teile der Anlage schon fast 40!!! Jahre alt und damit völlig veraltet sind.

„Die Souveränität eines Staates über die Entscheidungsfreiheit der Energiegewinnung endet dort, wo die Gefährdung von Nachbarstaaten beginnt“, betont Manfred Doppler abschließend und fordert daher von der Europäischen Kommission, hier endlich einzuschreiten und einen Baustopp zu verhängen.


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