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Presse Aussendungen

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Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Donnerstag, 07 Mai 2020

Wie die slowakische Atomaufsicht UJD bestätigt wurden im Block 3, der bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollte, wurden erneut defekte Bestandteile entdeckt. Nun müssen tausende Teile überprüft werden. Ob bereits defekte Komponenten verbaut wurden, ist unklar. Das Anti Atom Komitee fordert sofortigen Baustopp.

 

Samstag, 25 April 2020

Die Brände rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl zeigen neuerlich – die Gefahr einer neuerlichen radioaktiven Belastung Europas besteht noch immer. Aber nicht nur durch die Brände – im Inneren der Reaktorruine liegt noch immer so viel radioaktives Material, das einen zweiten Super-GAU auslösen kann.

Aktuelles

Montag, 17 Februar 2020

Atommüllendlagersuche in Bayern und Tschechien! Fazit: Es gibt keinen sicheren Standort


Die Aufregung, dass nun auch wieder in Bayern in Grenznähe nach einem Endlagerstandort gesucht werden könnte, kommt nicht unerwartet. Es wird immer deutlicher, dass es keine sicheren Standorte gibt. Daher werden nun Lösungen gesucht, dass auch ungeeignete Standorte plötzlich geeignet sind.

Das Anti Atom Komitee verurteilt derartige Pläne aber scharf.

Die neu aufgeflammte Diskussion um einen geeigneten Standort für ein Atommüllendlager hat ihren Grund darin, dass neben den bisher als geeignet erscheinenden Salzstöcken, nun plötzlich auch wieder Granit als geeignet diskutiert werden könnte, und damit auch wieder Standorte in Bayern nördlich der Donau. Der „Zwischenbericht Teilgebiete“, den die Bundesgesellschaft für Endlagerung im Herbst veröffentlicht, wird da viel Zündstoff enthalten!

„Auch in Tschechien gibt es solche Tendenzen, dass geologisch ungeeignete Standorte plötzlich geeignet sind, wenn zusätzliche technische Barrieren eingebaut werden, die verhindern sollen, dass Wasser ins Lager eindringen und damit auch austreten kann. Dies sind aber eindeutige Hinweise darauf, dass es keine Standorte für ein Endlager gibt, die für eine Lagerung für 800.000 Jahre geeignet sind“, verurteilt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee diese Pläne scharf.

Es ist wichtig, dass die Medien auch in Bayern darüber berichten, um derartige Ansinnen von vornherein zu unterbinden und den Widerstand in der Bevölkerung in Bayern und Österreich zu stärken.

„In Tschechien ist die Situation aber wesentlich dringlicher und akuter, denn dort soll im Juni die Standorte von 9 auf 4 reduziert werden und es könnten auch grenznahe Standorte dabei sein! Auch hier steht zunehmend die Durchsetzbarkeit eines Standortes vor der ohnehin zweifelhaften Sicherheit.  Das Anti Atom Komitee hat dazu eine Unterschriftenaktion gestartet, um die neue Bundesregierung zu motivieren, alle möglichen Schritte zu unternehmen, um eine grenznahes Atommülllager und den Ausbau von Atomkraftwerken in Tschechien zu unterbinden“, betont Manfred Doppler abschließend.


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