Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 39   »

Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Donnerstag, 07 Mai 2020

Wie die slowakische Atomaufsicht UJD bestätigt wurden im Block 3, der bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollte, wurden erneut defekte Bestandteile entdeckt. Nun müssen tausende Teile überprüft werden. Ob bereits defekte Komponenten verbaut wurden, ist unklar. Das Anti Atom Komitee fordert sofortigen Baustopp.

 

Samstag, 25 April 2020

Die Brände rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl zeigen neuerlich – die Gefahr einer neuerlichen radioaktiven Belastung Europas besteht noch immer. Aber nicht nur durch die Brände – im Inneren der Reaktorruine liegt noch immer so viel radioaktives Material, das einen zweiten Super-GAU auslösen kann.

Aktuelles

Dienstag, 30 Juli 2019

AKW Laufzeitverlängerungen - Richtungsweisendes Urteil des EuGH


Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, (EuGH), dass Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden müssen ist richtungsweisend. Da sich Neubauten von AKWs ökonomisch nicht rechnen, wird zunehmend auf Laufzeitverlängerungen gesetzt. Das Anti Atom Komitee fordert die Rücknahme der Betriebsgenehmigungen für die AKWs in Dukovany, Paks und Krsko!

„Dieses Urteil des EuGH, das von belgischen NGOs angestrengt wurde, kann ohne Übertreibung als maßgebend für einen gesamteuropäischen Ausstieg aus der Atomenergie bezeichnet werden“ so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee in einer ersten Reaktion. An den beiden AKW Bauten in Flamanville (FR) und Olkiluoto (FIN), bei denen es bereits zu Überschreitungen der Baukosten in Milliardenhöhe gekommen ist und auch beim geplanten AKW Hinkley Point C in England zu erwarten ist. Mittlerweile ist auch den meisten Betreibern von AKWs klar, dass Neubauten ökonomisch völlig unsinnig sind. „Immer mehr Betreiber setzen daher auf Betriebsverlängerungen von Uralt- AKWs wie Dukovany (CZ), Paks (H) oder Krsko (SLO). Diese AKWs sind aber nur mit einem wesentlich erhöhten Risiko weiter zu betreiben. Daher bei Laufzeitverlängerungen von AKWs, die aus Sicherheitsgründen grundsätzlich abzulehnen sind, zumindest UVPs zwingend vorzuschreiben, ist daher mehr als zu begrüßen“, so Manfred Doppler weiter. „Wir fordern daher, dass Laufzeitverlängerungen, die bereits bewilligt wurden, umgehend zurückgenommen werden und einer UVP zu unterziehen sind. Bis zum Abschluss dieser UVP verfahren müssen diese AKWs im Sinne der Bevölkerung umgehend abgestellt werden. Hier ist auch die Übergangsregierung aufgefordert, konkrete Schritte zu setzen“, so Manfred Doppler abschließend.


Vorherige Seite: Sitemap
Nächste Seite: Archiv