Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 36   »

Montag, 30 September 2019

Wie der französische Atomkonzern EdF mitteilte, werden sich die Baukosten von Hinkley Point C weiter erhöhen. Ein finanzielles Desaster ist schon vor Baubeginn absehbar und die britischen Stromkunden stecken 35 Jahre in einer finanziellen Zwangsjacke.

Modell des britischen AKW Hinkley point C

Foto:https://en.wikipedia.org/wiki/en:Creative_Commons

Mittwoch, 11 September 2019

Über eine Million Kubikmeter von radioaktiv verseuchtem Wasser aus den Atomruinen in Fukushima wird mittlerweile in riesigen Tanks gelagert, die teilweise undicht sind. Nun wird der Platz knapp und das Wasser soll nun im Pazifik entsorgt werden.

Mittwoch, 04 September 2019

Anti Atom Komitee begrüßt Parteienallianz gegen Atomkraft als Selbstverständlichkeit Gegen den Ausbau des AKWs Dukovany und gegen den Bau eines grenznahen Atomülllagers gibt es seit November 2012 einen parteiübergreifenden Entschluss des Nationalrates. Das Anti Atom Komitee fordert Weiterführung des Parteienkonsenses, der bereits seit sieben Jahren eine Selbstverständlichkeit sein sollte und startet grenzüberschreitende Unterschriftenkampagne!

Aktuelles

Montag, 08 Oktober 2018

Anti Atom Komitee: Herkunftsnachweise aus Österreich schützen vor Atomstrom nicht


Das Anti Atom Komitee fordert Offenlegung des Stromhandels und Beendigung der Irreführung der Stromkonsumenten.

Der Rückgang der Wasserkraftzertifikate zur Stromkennzeichnung im heute veröffentlichten Stromkennzeichnungsbericht der e- control ist zwar ein Schritt in Richtung weniger Täuschung der Stromkunden, bedeutet aber kein Weniger an Atomstrom in unserem Stromnetz! Das Geld der ÖsterreicherInnen fließt nach wie vor auch an Atomstromproduzenten.

Geld fließt nach wie vor an AKW Betreiber

Auch nur mehr 84% statt 87% der Herkunftsnachweise für Strom aus erneuerbaren Energieträgern, die Österreichs Stromhändler zum Teil zugekauft haben, bedeuten noch lange nicht, dass die österreichischen Stromkunden tatsächlich mit Ökostrom beliefert werden.

Entscheidend ist dabei auch nicht die physikalische Herkunft des Stromes, die ist nur sehr schwer nachzuverfolgen, sondern, wer vom Geld der Österreicher profitiert. Der Geldfluss ist entscheidend, obwohl mittlerweile klar ist, dass Österreich auch Strom aus tschechischen Atomkraftwerken importiert

„Leider bewirkt die Möglichkeit des getrennten Handels von Strom und Zertifikaten, dass diese hin und her zu verkauft und zu gekauft werden, ohne dass auch nur eine KWh Strom fließt.  Zur Bewertung der Stromherkunft werden nur die Zertifikate herangezogen, ohne Rücksicht darauf, auf welchem Konto das Geld der österreichischen Stromkunden tatsächlich landet“, erklärt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee dies Irreführung der Stromkonsumenten.

Österreichische Zertifikate schützen vor Atomstrom nicht

Selbst wenn ein Stromlieferant nur Wasserkraftzertifikate aus Österreich bei der e- Control vorlegt, kann er Atomstrom noch immer bei einem AKW Betreiber oder Strom unbekannter Herkunft (ENTSO-E Mix) an der Börse kaufen und in Österreich als österreichischen!!! ÖKO – Strom deklarieren. Eine perfekte Stromwaschmaschine – aus Atom wird ÖKO!

„Es ist ganz einfach, für jeden verständlich! Es hat derjenige Stromproduzent den Strom verkauft, auf dessen Konto das Geld der österreichischen Stromkonsumenten landet und es ist auch ganz einfach, diese Irrführung der Konsumenten zu beenden!

Einfache Lösung – Stromhandel und Produktion offenlegen

Das Anti Atom Komitee fordert, dass jeder der in Österreich Strom verkauft, sämtliche Stromproduktion und Stromhandel offenlegen muss. Erst damit wird Klarheit geschaffen, wer vom Stromverbrauch der ÖsterreicherInnen profitiert“ so Manfred Doppler weiter und er ergänzt abschließend: „Dies ist ein Appell an die neue Wirtschaftsministerin, diesen Ablasshandel, für den die Stromkunden Millionen bezahlen, umgehend zu beenden!“


Vorherige Seite: Sitemap
Nächste Seite: Archiv