Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 45   »

Dienstag, 12 Oktober 2021

Das Geld der ÖsterreicherInnen fließt nach wie vor auch an Atomstromproduzenten. Auch nach Tschechien! Das Anti Atom Komitee fordert Offenlegung des Stromhandels und Beendigung der Irreführung der Stromkonsumenten durch Novelle der Stromkennzeichnung . 

Dienstag, 15 Juni 2021

Medienberichten zufolge soll es im chinesischen AKW Taishan zu einem möglicherweise schwerem Zwischenfall gekommen sein. Experten befürchten Austritt von radioaktiven Edelgasen aus undichten Brennelementen. Die österreichische Bundesregierung muss hier völlige Aufklärung einfordern.

Freitag, 14 Mai 2021

Die ursprünglich angesetzten Baukosten für den Bau des fünften Blockes sind bereits auf 200 Milliarden Kronen korrigiert worden– und diese werden weiter steigen. Die Problematik der Endlagerung noch gar nicht mitberücksichtigt. Die österreichische Bundesregierung muss die tschechische Regierung vom Ausbau der Erneuerbaren Energieträger überzeugen und verhindern, dass österreichische Steuermittel über EU Förderungen in den Ausbau der Atomenergie fließen, fordert das Anti Atom Komitee.

Home Detail

Sonntag, 10 September 2017

Beunruhigende Entwicklung um Atommülllager in Tschechien


Wegen des großen Widerstandes in den tschechischen Gemeinden, gibt es bei der Suche nach einem Standort für ein Atommülllager eine beunruhigende Entwicklung – Durchsetzbarkeit steht im Vordergrund auf Kosten der Sicherheit.

Die neue Gemeinderesolution und die Unterschriftenaktion des Anti Atom Komitees gegen ein grenznahes Atommülllager in Tschechien erweisen sich als großer Erfolg.

Diese Aktionen werden auch vom Land OÖ und zahlreichen Organisationen unterstützt!

 Das Formular (PDF) kann hier heruntergeladen werden.

Fristverlängerung!! Unterschriften bis Ende Oktober möglich. Unterschriftenliste liegen auch auf jedem Gemeindeamt in Oberösterreich auf.

Seit nunmehr 14 Jahren ist die tschechische SURAO, Amt für radioaktiven Abfall, auf der Suche nach einem Atommüllendlager in Tschechien. Genauso lange gibt es jedoch erbitterten Widerstand in den betroffenen Gemeinden, sodass 2009 sogar die Suche für fünf Jahre gestoppt wurde.

Seit 2014 wiederholt sich nun das gleiche Spiel wie vor 2009. Der Widerstand in den Gemeinden wird trotz beträchtlicher Kompensationszahlungen an die Gemeinden immer größer.

 Es ist wirklich unglaublich! Man will daher nun offensichtlich die Durchsetzbarkeit eines Atommülllagers vor die Sicherheit stellen und es ist nicht auszuschließen, dass auch der ehemalige Truppenübungsplatz in Boletice wieder als Standort in Frage kommt, trotz gegenteiliger Aussagen. Das ist jedoch keinesfalls akzeptabel, und wir werden alles unternehmen, dass dieser Standort, nur 15 km von der oö. Grenze entfernt, oder Cihadlo, nur 20 km von der nö. Grenze, nicht in Frage kommen.

„Wir werden jedenfalls die weitere Entwicklung genau beobachten und haben dazu in den Gemeinden eine Unterschriftenaktion gestartet, wo jeder gegen ein grenznahes Atommülllager unterschreiben kann, und wegen dieser bedenklichen Entwicklung eine neue Gemeinderesolution an die künftige Bundesregierung initiiert, der die Verhinderung von grenznahen Atommülllagern in Tschechien gefordert wird.

Zahlreiche Anfragen seitens der Gemeinden belegen die Wichtigkeit des Themas und über 800 Unterschriften in nur zwei Tagen am Grünbacher Dorffest machen den Widerstand in der Bevölkerung mehr als deutlich“, so Manfred Doppler weiter und er ergänzt abschließend: „Unterschreiben kann man auf jedem Gemeindeamt in OÖ und NÖ, oder die Unterschriftenliste aus dem Internet ausdrucken und an das Anti Atom Komitee schicken!“

 

 

 


Vorherige Seite: vor 2002
Nächste Seite: Anti Atom Netzwerk