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Presse Aussendungen

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Mittwoch, 16 Mai 2018

Nach den Plänen des tschechischen Energiekonzerns CEZ soll das AKW Dukovany ausgebaut werden. Dazu muss eine Umweltverträglichkeitsprüfung(UVP) durchgeführt werden, an der sich jede/r aktiv beteiligen und durch Einwendungen gegen den Ausbau eine Teilnahme an diesem Prozess sicherstellen konnte.

Dazu wird nun vom tschechischen Umweltministerium am 6. Juni 2018 ein öffentliches Hearing in Wien veranstaltet. Das Anti Atom Komitee kritisiert neuerlich mangelhafte Unterlagen!

Mittwoch, 25 April 2018

Sehr geehrter Herr Mag. Mandlbauer!

Ich habe mit Interesse Ihren Bericht in den OÖN vom 20.4.2018 zur Reise einer oö. Delegation nach Prag gelesen, in dem Sie schreiben, dass die Beziehungen Oberösterreichs zu Tschechien ausschließlich vom dominanten Thema Temelin überschattet und darauf reduziert wären.

Mittwoch, 28 März 2018

Die Ausbaupläne für neue AKWs in Tschechien werden zunehmend ein Verwirrspiel zwischen dem Betreiber CEZ und der Regierung. Die Finanzierungen sind völlig unklar. Österreich muss den Ratsvorsitz in der EU ab Juli nützen, rechtswidrige Finanzierungsmodelle zu unterbinden fordert das Anti Atom Komitee.

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Aktuelles

Samstag, 03 Juni 2017

35 Prozent der Norweger fahren elektrisch - mit Strom aus Atom und Kohle


Was im ersten Augenblick als ökologisch vorbildlich aussieht, wenn 35% der Norweger mit E-Autos unterwegs sind, ist in Wahrheit das Gegenteil. Die norwegischen E-Autos fahren in erster Linie mit Atomstrom und Strom aus Öl und Kohle. Das Anti Atom Komitee fordert das Ende des Handels mit Zertifikaten.
Die Norweger könnten ökologisch Vorbilder sein, weil sie sehr viel Strom aus Wasserkraft haben – sind sie aber nicht!
Der weitaus meiste Strom der in Norwegen verbraucht wird, ist Strom aus Atomkraft, Öl und Kohle.

„Dies kommt dadurch zustande, dass die Norweger mit ihrer Wasserkraft regen Handel betreiben und die zur Stromkennzeichnung in Europa notwendigen Wasserkraftzertifikate fast alle ins Ausland verkaufen.

Auch nach Österreich“, erläutert Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

Das hat aber zur Folge, dass nun die norwegischen E-Autos vorwiegend mit Strom aus Atomkraft, Öl und Kohle unterwegs sind, weil diese Wasserkraftzertifikate eben fast alle verkauft wurden!

Nach Angaben des norwegischen Amtes für Wasser und Energie NVE verbrauchen die Norweger daher mittlerweile nur mehr 12% Strom aus erneuerbaren Energieträgern. Über 30% sind Atomstrom und fast 60% Strom aus Kohle, Erdöl und Erdgas.

In Österreich passiert nun das Gegenteil von Norwegen.

„Österreich importiert über 15% Strom aus tschechischen und deutschen Atomkraftwerken, der nun mit diesen norwegischen Wasserkraftzertifikaten zu Ökostrom „gewaschen“ wird, um den österreichischen Stromkunden vorzugaukeln, sie würden sauberen Strom verwenden“, so Manfred Doppler weiter.

„Wir fordern das Aus für diesen Ablasshandel mit diesen Zertifikaten, der diese Täuschung der Stromkunden erst ermöglicht, und  - man wird sich entscheiden müssen, wer mit dem sauberen Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken unterwegs ist. Die Norweger oder die Österreicher – beides geht nicht. Wer die Zertifikate hat, der fährt mit sauberem Strom, dem anderen bleibt der dreckige Rest“, so Manfred Doppler abschließend.


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