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Presse Aussendungen

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Samstag, 03 Juni 2017

Was im ersten Augenblick als ökologisch vorbildlich aussieht, wenn 35% der Norweger mit E-Autos unterwegs sind, ist in Wahrheit das Gegenteil. Die norwegischen E-Autos fahren in erster Linie mit Atomstrom und Strom aus Öl und Kohle. Das Anti Atom Komitee fordert das Ende des Handels mit Zertifikaten.
Samstag, 27 Mai 2017

In einem Interview mit der oberösterreichischen Rundschau bestätigte der neue Generaldirektor der Energie AG, Werner Steinecker, die Kritik des Anti Atom Komitees. Auch Oberösterreich ist NICHT atomstromfrei. Auch Oberösterreich importiert Strom aus tschechischen Atomkraftwerken.
Montag, 22 Mai 2017

Die gestrige Entscheidung der Schweizer, den Neubau von Atomkraftwerken zu untersagen stellt eine neuerliche Niederlage der Atomlobby und einen wichtigen Schritt zum Ausstieg aus der Atomenergie dar. Das Anti Atom Komitee begrüßt diese Entscheidung als wichtigen Schritt zu einem Ausstieg aus der Atomenergie europaweit.

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Aktuelles

Samstag, 03 Juni 2017

35 Prozent der Norweger fahren elektrisch - mit Strom aus Atom und Kohle


Was im ersten Augenblick als ökologisch vorbildlich aussieht, wenn 35% der Norweger mit E-Autos unterwegs sind, ist in Wahrheit das Gegenteil. Die norwegischen E-Autos fahren in erster Linie mit Atomstrom und Strom aus Öl und Kohle. Das Anti Atom Komitee fordert das Ende des Handels mit Zertifikaten.
Die Norweger könnten ökologisch Vorbilder sein, weil sie sehr viel Strom aus Wasserkraft haben – sind sie aber nicht!
Der weitaus meiste Strom der in Norwegen verbraucht wird, ist Strom aus Atomkraft, Öl und Kohle.

„Dies kommt dadurch zustande, dass die Norweger mit ihrer Wasserkraft regen Handel betreiben und die zur Stromkennzeichnung in Europa notwendigen Wasserkraftzertifikate fast alle ins Ausland verkaufen.

Auch nach Österreich“, erläutert Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

Das hat aber zur Folge, dass nun die norwegischen E-Autos vorwiegend mit Strom aus Atomkraft, Öl und Kohle unterwegs sind, weil diese Wasserkraftzertifikate eben fast alle verkauft wurden!

Nach Angaben des norwegischen Amtes für Wasser und Energie NVE verbrauchen die Norweger daher mittlerweile nur mehr 12% Strom aus erneuerbaren Energieträgern. Über 30% sind Atomstrom und fast 60% Strom aus Kohle, Erdöl und Erdgas.

In Österreich passiert nun das Gegenteil von Norwegen.

„Österreich importiert über 15% Strom aus tschechischen und deutschen Atomkraftwerken, der nun mit diesen norwegischen Wasserkraftzertifikaten zu Ökostrom „gewaschen“ wird, um den österreichischen Stromkunden vorzugaukeln, sie würden sauberen Strom verwenden“, so Manfred Doppler weiter.

„Wir fordern das Aus für diesen Ablasshandel mit diesen Zertifikaten, der diese Täuschung der Stromkunden erst ermöglicht, und  - man wird sich entscheiden müssen, wer mit dem sauberen Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken unterwegs ist. Die Norweger oder die Österreicher – beides geht nicht. Wer die Zertifikate hat, der fährt mit sauberem Strom, dem anderen bleibt der dreckige Rest“, so Manfred Doppler abschließend.


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