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Presse Aussendungen

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Dienstag, 12 Oktober 2021

Das Geld der ÖsterreicherInnen fließt nach wie vor auch an Atomstromproduzenten. Auch nach Tschechien! Das Anti Atom Komitee fordert Offenlegung des Stromhandels und Beendigung der Irreführung der Stromkonsumenten durch Novelle der Stromkennzeichnung . 

Dienstag, 15 Juni 2021

Medienberichten zufolge soll es im chinesischen AKW Taishan zu einem möglicherweise schwerem Zwischenfall gekommen sein. Experten befürchten Austritt von radioaktiven Edelgasen aus undichten Brennelementen. Die österreichische Bundesregierung muss hier völlige Aufklärung einfordern.

Freitag, 14 Mai 2021

Die ursprünglich angesetzten Baukosten für den Bau des fünften Blockes sind bereits auf 200 Milliarden Kronen korrigiert worden– und diese werden weiter steigen. Die Problematik der Endlagerung noch gar nicht mitberücksichtigt. Die österreichische Bundesregierung muss die tschechische Regierung vom Ausbau der Erneuerbaren Energieträger überzeugen und verhindern, dass österreichische Steuermittel über EU Förderungen in den Ausbau der Atomenergie fließen, fordert das Anti Atom Komitee.

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Dienstag, 06 Dezember 2016

Fragen an die BUNDESREGIERUNG zur Novellierung der Erneuerbaren Richtlinie


Im Zusammenhang mit der Novellierung der Erneuerbaren – RL 2009/28/EG und dem nun vorliegenden „Winterpaket“ stellen sich nun viele Fragen an die verantwortlichen Regierungsmitglieder.

Natürlich ist die Stromkennzeichnung nur ein kleiner Teil dieser Richtlinie, aber die (Fehl) Entwicklung bei der Stromkennzeichnung kann einen wesentlichen und negativen Einfluss auf die Forderung nach einem Ausstieg Europas aus der Atomenergie sein.

 

Folgende Fragen an die Bundesregierung:

Durch die getrennte Handelbarkeit von Strom und Zertifikaten ist für den Stromkunden nicht mehr ersichtlich, welche Erzeugungsform vom Geld des Stromkunden profitiert, denn als Nachweis, dass die von Stromkunden bezahlte kWh Strom tatsächlich aus erneuerbarer Energie stammt, ist nicht die physische Herkunft des Stromes entscheidend, sondern einzig und allein der Geldfluss.

Wurde daher seitens Österreichs die Abschaffung der getrennten Handelbarkeit von Strom und Zertifikaten bei der Stromkennzeichnung vorgeschlagen, als Maßnahme zum Nachweis, dass die von Stromkunden bezahlte kWh aus erneuerbarer Energie stammt? (Geldfluss!)

 

Um mehr Transparenz in die europäische Stromkennzeichnung zu bringen, ist die vollständige und verpflichtende Kennzeichnung (Zertifizierung) von Strom aus allen Energieträgern notwendig. Dies würde auch zu einer Harmonisierung der Erneuerbaren Richtlinie mit der Elektrizitäts- Binnenmarktrichtlinie führen und ist daher anzustreben.

Wurde daher seitens Österreichs eine vollständige und verpflichtende Kennzeichnung vorgeschlagen, um die missbräuchliche Verwendung von Wasserkraftzertifikaten (Stromwäsche) zu reduzieren?

 

Im vorliegenden Winterpaket zur Novelle der Erneuerbaren RL soll zusätzlich zum Händlermix auch ein Produktmix auf den Stromrechnungen verpflichtend sein. Dies würde zu einer weiteren Verschleierung von Graustrom (ca. 37% Atomstrom) und zur völligen Verunsicherung der Stromkunden führen.

Wurde daher seitens Österreichs der Händlermix als allein maßgebliche Information für den Stromkunden vorgeschlagen?

 

In der bisher gültigen Fassung der Erneuerbaren RL hat Strom aus erneuerbaren Energieträgern einen Einspeisevorrang als sinnvolles Instrument zur Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung. Im vorliegenden Winterpaket soll dieser Einspeisevorrang gestrichen werden!

Wurde daher seitens Österreichs die Beibehaltung dieses Einspeisevorrangs als sinnvolles Instrument zur Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung vorgeschlagen?

Erging an die oö. Nationalräte:

Marianne Gusenbauer-Jäger (SPÖ)

Dr. Ruperta Lichtenecker (Die Grünen)

Mag. Michael Hammer (ÖVP)

Werner Neubauer (FPÖ)

 


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