FRF Logo

Unsere Sendung "Ausgestrahlt"
jeden 2. Di im Monat 17:00
Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 27   »

Mittwoch, 17 Mai 2017

Morgen soll im Landtag die oö. Energiestrategie 2050 beschlossen werden. Das Anti Atom Komitee weist auf erhebliche Mängel und Gefährdung des Ausbaues der erneuerbaren Energie hin. Oberösterreich droht ein massiver Anstieg des Imports von Atomstrom und appelliert an den oö. Landtag, diese Entscheidung auszusetzen und die Bevölkerung in die Energiezukunft Oberösterreichs einzubinden.

 

Montag, 15 Mai 2017

WIR gegen das Ende der Energiewende!


Unterschriften sind noch bis Donnerstag, 18. Mai 2017 möglich.
Mittwoch, 03 Mai 2017

Der Waldbrand bei Fukushima führt zu einer neuerlichen Verseuchung weiterer Gebiete in Japan. Das Ausmaß ist bisher nicht abschätzbar. Auch die Hauptstadt Tokio ist möglicherweise betroffen.

Das Anti Atom Komitee fordert Bundeskanzler und Umweltminister auf, endlich gegen Temelin und Co. und gegen die Ausbaupläne bei unseren Nachbarn aktiv zu werden!

Diese Seite drucken

Home Detail

Donnerstag, 17 März 2016

OFFENER BRIEF an Umweltminister Rupprechter!


Sehr geehrter Herr Bundesminister!

Auch wenn sich Österreich (!?) bei der Probeabstimmung über die Neuzulassung von Glyphosat der Stimme enthalten hat, der Verantwortung gegenüber der österreichischen Bevölkerung werden Sie sich nicht entziehen können.

Was mich als studierten Landwirt besonders betroffen macht ist die Tatsache, dass gegenteilige Meinungen zum krebserregenden Potential nicht entsprechend berücksichtigt werden.

Obwohl die WHO dieses Pestizid als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hat, gehen die EFSA und das BfR davon aus, dass Glyphosat „wahrscheinlich nicht krebserregend“ ist.

Wir stehen hier vor dem gleichen Problem wie bei der Atomenergie. Auch die Auswirkungen von Radioaktivität werden oft erst nach Jahren sichtbar und spürbar, und daher sind Schäden oft nicht mehr eindeutig der radioaktiven Strahlung zuzuordnen.

Trotzdem, oder vielleicht besser gerade darum fährt Österreich seit Jahren einen strikten Anti Atom Kurs, weil eben die Auswirkungen auch geringer Strahlung nicht abgeschätzt werden können.

Für mich spielt es daher auch keine Rolle, ob Glyphosat möglicherweise krebserregend ist oder nicht. Und dem Verursacherprinzip folgend ist es Aufgabe des Herstellers, zu 100% nachzuweisen, dass Glyphosat aus dieser Sicht unbedenklich ist.

Ich ersuche Dich daher inständig, gegen eine Neuzulassung zu stimmen, solange nicht zu 100% nachgewiesen ist, dass Glyphosat nicht krebserregend ist.

 

Mit der Bitte um Stellungnahme verbleibe ich

 

mit freundlichen Grüßen

 

Manfred Doppler


Vorherige Seite: vor 2002
Nächste Seite: Sponsoren