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Presse Aussendungen

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Mittwoch, 25 April 2018

Sehr geehrter Herr Mag. Mandlbauer!

Ich habe mit Interesse Ihren Bericht in den OÖN vom 20.4.2018 zur Reise einer oö. Delegation nach Prag gelesen, in dem Sie schreiben, dass die Beziehungen Oberösterreichs zu Tschechien ausschließlich vom dominanten Thema Temelin überschattet und darauf reduziert wären.

Mittwoch, 28 März 2018

Die Ausbaupläne für neue AKWs in Tschechien werden zunehmend ein Verwirrspiel zwischen dem Betreiber CEZ und der Regierung. Die Finanzierungen sind völlig unklar. Österreich muss den Ratsvorsitz in der EU ab Juli nützen, rechtswidrige Finanzierungsmodelle zu unterbinden fordert das Anti Atom Komitee.

Sonntag, 25 Februar 2018

Die Freistädter Rundschau berichtet über die Arbeit des Anti Atom Komitees.
WEITERLESEN, dann gibts den Artikel in voller Größe!



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Donnerstag, 17 März 2016

OFFENER BRIEF an Umweltminister Rupprechter!


Sehr geehrter Herr Bundesminister!

Auch wenn sich Österreich (!?) bei der Probeabstimmung über die Neuzulassung von Glyphosat der Stimme enthalten hat, der Verantwortung gegenüber der österreichischen Bevölkerung werden Sie sich nicht entziehen können.

Was mich als studierten Landwirt besonders betroffen macht ist die Tatsache, dass gegenteilige Meinungen zum krebserregenden Potential nicht entsprechend berücksichtigt werden.

Obwohl die WHO dieses Pestizid als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hat, gehen die EFSA und das BfR davon aus, dass Glyphosat „wahrscheinlich nicht krebserregend“ ist.

Wir stehen hier vor dem gleichen Problem wie bei der Atomenergie. Auch die Auswirkungen von Radioaktivität werden oft erst nach Jahren sichtbar und spürbar, und daher sind Schäden oft nicht mehr eindeutig der radioaktiven Strahlung zuzuordnen.

Trotzdem, oder vielleicht besser gerade darum fährt Österreich seit Jahren einen strikten Anti Atom Kurs, weil eben die Auswirkungen auch geringer Strahlung nicht abgeschätzt werden können.

Für mich spielt es daher auch keine Rolle, ob Glyphosat möglicherweise krebserregend ist oder nicht. Und dem Verursacherprinzip folgend ist es Aufgabe des Herstellers, zu 100% nachzuweisen, dass Glyphosat aus dieser Sicht unbedenklich ist.

Ich ersuche Dich daher inständig, gegen eine Neuzulassung zu stimmen, solange nicht zu 100% nachgewiesen ist, dass Glyphosat nicht krebserregend ist.

 

Mit der Bitte um Stellungnahme verbleibe ich

 

mit freundlichen Grüßen

 

Manfred Doppler


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