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Presse Aussendungen

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Donnerstag, 10 Februar 2022

Die Vorgangsweise der EU-Kommission, mit der sie versucht, Atomenergie und Erdgas durch die Hintertür als nachhaltig in die Verordnung zur Taxonomie aufzunehmen, ist völlig inakzeptabel und kann nur als arrogant, undemokratisch bezeichnet werden und übersteigt ihre Kompetenzen. Die EU-Kommission fügt damit der Europäischen Union nicht abschätzbaren Schaden zu. Das Anti Atom Komitee initiiert Gemeinderesolution zur Ablehnung dieses Vorschlages.

Montag, 03 Januar 2022

In Österreich gibt es einen breiten Konsens bei allen politischen Fraktionen, dass Atomenergie nicht als nachhaltig gelten kann und darf, und keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Frankreich und ehemalige Oststaaten, wie Tschechien, Slowakei, Polen usw. lobbyieren massiv in Brüssel, Atomenergie als nachhaltige Energieform und damit als Klimaschutzmaßnahme in die Taxonomieverordnung aufzunehmen. Ein entsprechend skandalöser Vorschlag seitens Kommissionspräsidentin von der Leyen liegt seit 31.12.2021 kurz vor Mitternacht auf dem Tisch!

Mittwoch, 17 November 2021

Die beiden russischen Reaktoren vom Typ WWER 440 werden 2027 bzw. 2030 das Ende ihrer Betriebsbewilligungen erreicht haben und zu diesem Zeitpunkt 40 Jahre alt sein.

Nun soll die Laufzeit dieser Uraltreaktoren um 20 Jahre verlängert werden.

Das Anti Atom Komitee hat dazu eine klar ablehnende Stellungnahme an die finnischen Behörden geschickt.

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Mittwoch, 16 September 2015

Europaweiter Atomausstieg – reale Möglichkeit oder Illusion - 4 Parteien Gespräch auf dorf TV


Manfred Doppler traf sich am Dienstag, 15.9.2015 im Studio von dorf TV am Linzer Brückenkopf zu einer Diskussionsrunde über die Möglichkeit eines europaweiten Atomausstiegs mit Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer (SPÖ), LAbg. Gabriele Lackner-Strauss (ÖVP), LAbg. Ulli Schwarz (Grüne) und NR Werner Neubauer (FPÖ).

Thema war auch der Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM Vertrag, der das wesentliche Hindernis darstellt, gravierende Veränderungen in der europäischen Energiepolitik zu erreichen.

https://www.dorftv.at/video/23504

Seit 1957 ist in diesem Vertrag die Förderung einer mächtigen Atomindustrie zentraler Punkt und längst überholt. Allerdings halten die mächtigen Atomlobbys in EU Atomstaaten wie Frankreich oder Großbritannien stur an diesem Vertrag fest, der nach fast 60!!! Jahren noch immer die Förderung der Atomenergie einzementiert.

Die Entscheidung der EU Kommission vom 5. Oktober 2014, Großbritannien die Förderung des Neubaus des AKWs Hinkley Point C durch garantierte Strompreise auf 35 Jahre in der Höhe von über 100 Milliarden Euro zu genehmigen, ist das jüngste Trauerspiel der Kommission im Zusammenhang mit dem EURATOM Vertrag.

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass ein Ausstieg Europas aus der Atomenergie möglich ist, und dass der EURATOM Vertrag der wesentliche Hemmschuh zur Erreichung dieses notwendigen Zieles darstellt und es durchaus vorstellbar ist, dass Österreich als Richtungsweiser aus diesem Vertrag aussteigt.


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