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Presse Aussendungen

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Dienstag, 15 Juni 2021

Medienberichten zufolge soll es im chinesischen AKW Taishan zu einem möglicherweise schwerem Zwischenfall gekommen sein. Experten befürchten Austritt von radioaktiven Edelgasen aus undichten Brennelementen. Die österreichische Bundesregierung muss hier völlige Aufklärung einfordern.

Freitag, 14 Mai 2021

Die ursprünglich angesetzten Baukosten für den Bau des fünften Blockes sind bereits auf 200 Milliarden Kronen korrigiert worden– und diese werden weiter steigen. Die Problematik der Endlagerung noch gar nicht mitberücksichtigt. Die österreichische Bundesregierung muss die tschechische Regierung vom Ausbau der Erneuerbaren Energieträger überzeugen und verhindern, dass österreichische Steuermittel über EU Förderungen in den Ausbau der Atomenergie fließen, fordert das Anti Atom Komitee.

Mittwoch, 21 April 2021

Freistadt (OTS) - Am 26.4.1986 um 1:23:44 kam es im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl zur bisher größten Atomkatastrophe in der Geschichte. Durch eine Reihe von teilweise kriminellen Aktivitäten geriet Reaktor 4 völlig außer Kontrolle. Eine unkontrollierbare Kettenreaktion setzte ein, zerstörte den Reaktor und setzte Unmengen von Radioaktivität in die Umwelt frei und die Geschichte ist auch heute nicht zu Ende!

Was war passiert?

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Donnerstag, 28 Mai 2015

T WIE TSUNAMI - EINZIGARTIGES TANZTHEATER über FUKUSHIMA im Salzhof Freistadt


T wie Tsunami – T wie TEPCO – T wie Tanztheater


Diastreifen


Das Stück von Yukie Koji behandelt konträre Sichtweisen: Auf der einen Seite die Projektion einer Journalistin, die über die Vorgänge rund um Fukushima berichtet, auf der anderen der Tanz einer Vertreterin von TEPCO, die versucht zu beschwichtigen und auf groteske Weise eine Ordnung herzustellen und vorzugaukeln, die auf das Publikum nur hilflos und lächerlich wirken kann.

Danke für diese künstlerisch großartige Vorstellung!




Das Stück wäre so in Japan undenkbar. Wie wir auch von Herrn Kobayashi schon informiert wurden, haben Gehorsam einer Obrigkeit gegenüber und bedingungsloses Vertrauen in diese traditionell moralische Priorität in der Japanischen Gesellschaft.
Regierung und Verwaltung, die Industrie samt Atomlobby und auch die Medien sind eng verbunden. Journalistinnen und Journalisten berichten, was genehm ist und nur wenige unter ihnen wagen es, ohne Maulkorb über die noch immer andauernde Katastrophe im und um das AKW Fukushima Daiichi zu schreiben. – Sie riskieren damit, als Außenseiter der Gesellschaft wahrgenommen und beschimpft zu werden und ihren Job zu verlieren.

Plakat

Veranstaltet wurde dieses Tanztheater von der Localbühne Freistadt in Kooperation mit den Müttern gegen Atomgefahr Freistadt, dem Anti Atom Komitee sowie atomstopp_atomkraftfrei leben!


Im Anschluss gab es die Möglichkeit, mit Yukie Koji und dem Regisseur Hanspeter Horner persönlich zu sprechen.




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