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Presse Aussendungen

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Mittwoch, 11 September 2019

Über eine Million Kubikmeter von radioaktiv verseuchtem Wasser aus den Atomruinen in Fukushima wird mittlerweile in riesigen Tanks gelagert, die teilweise undicht sind. Nun wird der Platz knapp und das Wasser soll nun im Pazifik entsorgt werden.

Mittwoch, 04 September 2019

Anti Atom Komitee begrüßt Parteienallianz gegen Atomkraft als Selbstverständlichkeit Gegen den Ausbau des AKWs Dukovany und gegen den Bau eines grenznahen Atomülllagers gibt es seit November 2012 einen parteiübergreifenden Entschluss des Nationalrates. Das Anti Atom Komitee fordert Weiterführung des Parteienkonsenses, der bereits seit sieben Jahren eine Selbstverständlichkeit sein sollte und startet grenzüberschreitende Unterschriftenkampagne!

Dienstag, 30 Juli 2019

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, (EuGH), dass Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden müssen ist richtungsweisend. Da sich Neubauten von AKWs ökonomisch nicht rechnen, wird zunehmend auf Laufzeitverlängerungen gesetzt. Das Anti Atom Komitee fordert die Rücknahme der Betriebsgenehmigungen für die AKWs in Dukovany, Paks und Krsko!

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Dienstag, 07 Oktober 2014

Drohender Förderskandal in der EU - Anti Atom Komitee protestiert bei EU Komission


EU Wettbewerbsbehörde erlaubt skandalöse Förderungen in der Höhe von 35 Mrd. Euro für unwirtschaftlichen Atomstrom aus britischen AKW.

Präsident

José Manuel Barroso

EU-Kommission

Rue de la Loi 56

B-1049 Brüssel                                                                                                                Freistadt, 6.10.2014

 

Staatliche Förderungen durch Preisgarantien für AKW Hinkley Point C

 

Sehr geehrter Herr Kommissionspräsident!

Ich musste mit Bestürzung zur Kenntnis nehmen, dass seitens der britischen Regierung für Strom aus dem geplanten AKW Hinkley Point C  für den Betreiber eine Preisgarantie von über 110 Euro/MWh gewährt werden und diese Subvention auf Vorschlag von Wettbewerbskommissar Almunia genehmigt werden soll.

Wie Ihnen sicher bekannt ist, soll diese Subvention indexgesichert auf 35 Jahre gewährt werden, was einen massiven Bruch des EU Wettbewerbsrechtes darstellen würde.

Ich möchte in diesem Zusammenhang erwähnen, dass seitens der Atomlobby immer mit dem Preisargument für die Atomindustrie geworben wurde. Kritiker des Preisarguments wurden immer der Unkenntnis des wahren Preises für Atomstrom bezichtigt.

Nun hat sich die Atomlobby mit der Forderung nach Preisgarantien für Strom aus neuen Atomkraftwerken selber ihres Arguments  beraubt, und musste die Lüge vom ach so billigen Atomstrom selber eingestehen.

Die nunmehrige Forderung nach Preisgarantien für unwirtschaftlichen Strom aus Atomkraftwerken stellt wohl den bisherigen Gipfel der Unverfrorenheit der Atomindustrie auf Kosten der britischen Steuerzahler dar.

Ich ersuche Sie, sehr geehrter Präsident, sich nicht des Verdachts auszusetzen, den Versuch der scheidenden Wettbewerbskommission, in der Phase der Ernennung der neuen Kommission einen derartigen Anschlag auf das Wettbewerbsrecht der Union zu unterstützen und sich damit der Gefahr aussetzen, mit diesem Makel behaftet in die Geschichte der Union einzugehen.

Ich ersuche Sie als Bürger der Europäischen Union, diese Entscheidung zu vertagen und der  neuen Kommission zu übertragen. Die neue Kommission kann dann ohne Zeitdruck zu einer Entscheidung finden, die sich nicht den Interessen von Stromkonzernen beugt, und eine völlig risikolose Gewinngarantie auf Kosten der britischen Steuerzahler sichert.

Ich ersuche Sie außerdem zu verhindern, dass sich die Union selbst eines elementaren Grundpfeilers durch diesen Anschlag auf das Wettbewerbsrecht beraubt.

MfG

 

Dipl. Ing. Manfred Doppler


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