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Presse Aussendungen

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Sonntag, 28 August 2022

Bei ihrem Besuch in Freistadt wurden Umweltministerin Leonore Gewessler die Listen mit den Unterschriften besorgter Bürger übergeben, die sich gegen ein grenznahes Atommülllager und gegen den Atomausbau in Tschechien aussprechen. Die Ministerin versprach den weiteren Widerstand Österreichs.

Donnerstag, 21 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Parlaments, Atomenergie als nachhaltige Energieform einzustufen, von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

Dienstag, 05 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die anstehende Entscheidung der EU-Parlaments um die Aufnahme von Atomenergie als nachhaltige Energieform von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

Aktuelles

Mittwoch, 11 Dezember 2013

Tschechische Studie zum AKW Temelin bestätigt – Atomkraft ist nicht selber überlebensfähig.


Die Studie der tschechischen Analysten Candole und Partner zeigt, dass der Ausbau des AKW Temelin unwirtschaftlich und die Atomenergie ohne staatliche Förderungen am Ende ist. Das Anti Atom Komitee fordert die künftige Bundesregierung und unsere EU Abgeordneten angesichts der EU Wahlen 2014 dringend auf, alle rechtlich möglichen Schritte zu setzen, diesen Anschlag auf das europäische Wettbewerbsrecht zu verhindern.
Diese Studie der tschechischen Analysten bestätigt wiederum, dass Atomenergie ohne massive Förderungen nicht überlebensfähig ist, und der Versuch der Atomlobby für den Ausbau des AKW Temelin an staatliche Fördermittel heranzukommen, ist nichts anderes als eine Bankrotterklärung der Atomlobby.
„Mit diesen Rahmenbedingungen hat sich die Atomlobby selber des Arguments von der so billigen Atomkraft beraubt“, erklärt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.
Noch schwerer als die notwendige Bürgschaft der tschechischen Bürger für den Großteil der Investitionssumme wiegt aber der wertgesicherte Strompreis von 108 Euro pro Megawattstunde und das auf 35 Jahre. Die Aktionäre werden die Dividenden und die Tschechen die Rechnung dafür präsentiert bekommen.
„Diese Förderungen und Preisgarantien stellen zweifelsfrei eine versteckte Förderung der Atomlobby dar und widersprechen klar dem EU Wettbewerbsrecht, denn solche „contracts for difference“ sind als Starthilfe für erneuerbare Energieträger gedacht und nicht als Lebenserhaltungssystem der Atomindustrie“, stellt Manfred Doppler weiter fest und ergänzt: „ Auch in England gibt es exakt die gleichen Bestrebungen, den Neubau des AKW Hinkley Point wettbewerbswidrig auf Kosten der Steuerzahler zu finanzieren.“
Die künftige österreichische Bundesregierung und unsere Vertreter in Brüssel sind dringend aufgefordert, entschieden gegen diese Machenschaften aufzutreten und diesen Anschlag auf das europäische Wettbewerbsrecht, einem elementaren Grundpfeiler der EU, mit allen Mitteln zu bekämpfen.

Rückfragehinweis: DI Manfred Doppler +43 (0)664 45 05 015
manfred.doppler@anti.atom.at
www.anti.atom.at

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