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Presse Aussendungen

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Donnerstag, 02 Juni 2022

Die Merit Order, nach der der teuerste Strom den Preis bestimmt, wird als Preisfindung bei Auktionen im Großhandel eingesetzt. Diese wird nun aber als Vorwand für explodierende Strompreise für Stromkunden missbraucht. Das Anti Atom Komitee fordert die Bundesregierung auf, diesem Treiben ein Ende zu setzen.

Dienstag, 24 Mai 2022

Die Strompreiserhöhungen der letzten Wochen machen deutlich, dass ein Teil des Stromes, der den Konsumenten als Ökostrom verkauft wird, in Gaskraftwerken produziert wurde, der mit Wasserkraftzertifikaten „grüngewaschen“ wurde! Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung Einstellung der Kundentäuschung und Ausnutzung der Krisensituation auf Kosten der Stromkunden.

Mittwoch, 18 Mai 2022

Dem oö. IV Präsidenten dürfte offensichtlich entgangen sein, dass Atomenergie mittlerweile eine der teuersten Energieformen ist, keinen Beitrag zu einer Standortsicherung in OÖ. leisten könnte und nur weitere Anhängigkeiten vom Ausland schaffen würde. Das Anti Atom Komitee fordert den IV OÖ Präsidenten auf, sich zu informieren und keine Floskeln der Atomlobby zu wiederholen. 

10.03.2005

Donnerstag, 10. März 2005:
Melk Prozess scheitert!

"Der gesamte Melker Prozess hat bisher zu keinerlei Sicherheitsverbesserungen in Temelin geführt. Wir fordern von Umweltminister Pröll eine eindeutige Klarstellung! Temelin ist noch immer so unsicher wie vor Melk!", DI Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

Bis dato wurden nämlich substanzielle Sicherheitsverbesserungen im AKW Temelin von tschechischer Seite weder vorgeschlagen noch umgesetzt. Umweltminister Pröll möchte dennoch bereits zu Ostern den Endbericht veröffentlichen. "Dass der Endbericht vor Erledigung der Sicherheitsnachbesserungen vorgelegt werden soll, ist ein neuerlicher Affront!", meint der Obmann von Stop Temelin, Mag. Josef Neumüller und warnt Umweltminister Pröll davor, einen Persilschein für Temelin auszustellen.

Es gibt Aussagen von Bundeskanzler Schüssel zu Temelin, dass das AKW Temelin auf europäischen Sicherheitsstandard nachgerüstet wird, und zwar verbindlich (12.12.2001). Und es gibt die Aussage vom damaligen Umweltminister Molterer (8.11.2002), dass das AKW Temelin hinsichtlich der 28,8m-Bühne nicht dem Stand der Technik entspricht.

"Der im Mai 2003 veröffentlichte Zwischenbericht zur 28,8m-Bühne und zu den hochenergetischen Leitungen lässt nichts an Kritik an dem einzigartigen Lösungsansatz der tschechischen Seite offen: Umweltminister Pröll hat auf Druck der Bundesländer wegen dieser entscheidenden Sicherheitsfrage im Jänner 2005 neuerlich eine Anfrage an SUJB gerichtet. Es wäre völlig unverständlich, wenn der Endbericht veröffentlicht wird, ohne dass die Stellungnahme vom tschechischen Staatsamt für Kernsicherheit (SUJB) berücksichtigt wird! Der gesamte Melker Prozesses war und ist ein absolut untaugliches Mittel, die Sicherheit in Temelin auch nur um einen Deut zu erhöhen!", so Roland Egger, Obmann von "atomkraftfrei leben!".

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