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Presse Aussendungen

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Donnerstag, 02 Juni 2022

Die Merit Order, nach der der teuerste Strom den Preis bestimmt, wird als Preisfindung bei Auktionen im Großhandel eingesetzt. Diese wird nun aber als Vorwand für explodierende Strompreise für Stromkunden missbraucht. Das Anti Atom Komitee fordert die Bundesregierung auf, diesem Treiben ein Ende zu setzen.

Dienstag, 24 Mai 2022

Die Strompreiserhöhungen der letzten Wochen machen deutlich, dass ein Teil des Stromes, der den Konsumenten als Ökostrom verkauft wird, in Gaskraftwerken produziert wurde, der mit Wasserkraftzertifikaten „grüngewaschen“ wurde! Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung Einstellung der Kundentäuschung und Ausnutzung der Krisensituation auf Kosten der Stromkunden.

Mittwoch, 18 Mai 2022

Dem oö. IV Präsidenten dürfte offensichtlich entgangen sein, dass Atomenergie mittlerweile eine der teuersten Energieformen ist, keinen Beitrag zu einer Standortsicherung in OÖ. leisten könnte und nur weitere Anhängigkeiten vom Ausland schaffen würde. Das Anti Atom Komitee fordert den IV OÖ Präsidenten auf, sich zu informieren und keine Floskeln der Atomlobby zu wiederholen. 

15.04.2007

Sonntag, 15. April 2007:
Störfall 102 - 72-Stunden Informationspflicht missachtet

Seit Donnerstag wird vom Temelin - Betreiber intensiv
versucht, die Probleme beim Hochfahren des Reaktors im Block
1 zu verschleiern. "Wir gehen davon aus, dass sogar die viel
zu lange 72-Stunden Informationspflicht missachtet wurde",
so atomstopp_oberoesterreich in einer ersten Stellungnahme.

Zwtl.: Überhöhte Vibrationen Schuld an Leitungsbruch
Die Atomgegner sind überzeugt, dass die "erhöhte
Feuchtigkeit" im Generator durch einen neuerlichen Leitungsbruch verursacht wurde, der auf die altbekannten Turbinenprobleme zurückzuführen ist. Bereits zum 11. Mal kam es nun durch Probleme mit der Turbine zu einem Störfall. "Seit Monaten ist bekannt, dass der Hochdruckteil der Turbine ausgetauscht werden muss, was aber nicht geschieht, weil der Ersatz erst im Herbst zur Verfügung steht", so atomstopp_oberoesterreich.

Zwtl.: Klage wegen deformierter Brennstäbe wurde eingebracht "Im Zusammenhang mit den ungelösten Problemen der verbogenen Brennstäbe, muss es als ein Skandal bezeichnet werden, dass man trotzdem versucht, Block 1 wieder in Betrieb zu nehmen," meinen die Vertreter von atomstopp_oberoesterreich. Von tschechischen NGOs wurden dazu auch bereits eine Klage eingebracht, bei der auch eine einstweilige Verfügung auf Betriebsstopp eingebracht wurde. Ein Urteil wird demnächst erwartet.

Zwtl.: Chronologie der missachteten Informationspflicht.
11. 4. 07:30 CEZ informiert auf ihrer Homepage,
Reaktorleistung für Block 1 beträgt 28 %
12. 4. 07:30 Erneute Bestätigung der Leistung des Reaktors. Kurz danach dürfte es bereits den zu Problemen gekommen sein.
13. 4. 07:30 CEZ informiert nicht mehr auf ihrer Homepage
über die Leistung des Reaktors. SUJB bestätigt, dass der Reaktor nur mehr auf 1 % Leistung betrieben wird. In der Folge beginnt die Lügen- und Fehlinformationspolitik von CEZ.

Noch Freitag Nachmittag wimmelt AKW-Sprecher Milan Nebesar
ab: es sei völlig normal, dass beim Hochfahren sich die Rektorleistung verringere und wieder erhöhe. Nächste
Falschauskunft: der Reaktor wird noch am Nachmittag ans Netz angeschlossen, bei erneuter Anfrage korrigiert Nebesar auf Freitag Nacht. Samstagabend folgt dann doch gegenüber der Tschechischen Presseagentur CTK das Eingeständnis , dass wegen zu hoher Feuchtigkeit im Generator kein Hochfahren des Reaktors möglich ist. Aber noch immer wird die Österreichische Bundesregierung nicht informiert. Erst nach einer Presseaussendung des Aktionskomitees Stop Temelin, in der auf die Missstände aufmerksam gemacht wird, reagiert der Pressesprecher von Umweltminister Pröll und ruft persönlich die Chefin der Atomaufsichtsbehörde, Dana Drabova an. Mittlerweise ist es später Sonntag Vormittag.

"Die Hotline hat von Tschechien aus eindeutig nicht funktioniert. Erst durch das Aufdecken des Skandals reagierte man von österreichischer Seite", kritisiert atomstopp_oberoesterreich die Verschleierungspolitik und die mangelnde Sicherheitskultur des Temelinbetreibers.


Zwtl.: Völkerrechtklage muss sofort eingeleitet werden -
Anzahl der gesperrten Grenzübergänge wird erhöht
Tschechien weigert sich die gravierenden Sicherheitsmängel trotz völkerrechtlichen Vertrags zu beseitigen. Der internationale Gerichtshof könnte die Sicherheitsnachbesserungen gerichtlich vorschreiben. "Wir werden die Anzahl der gesperrten Grenzen erneut steigern müssen, um den Druck Richtung Bundesregierung zu erhöhen, damit sie endlich die Völkerrechtsklage einbringt", sieht sich atomstopp_oberoesterreich gezwungen.


Weitere Informationen:
Andreas Reimer, 0664 13 28 370
Manfred Doppler, 0664 45 050 15
Gabi Schweiger, 0664 94 35 141


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