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Presse Aussendungen

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Mittwoch, 09 November 2022

Die neuerdings von der Atomlobby wieder ausgegrabenen SMR (Small Modular Reaktors) ist der sehr durchsichtige Versuch der Atomlobby, mit „neuen“ Reaktoren wieder ins Spiel zu kommen. Außerdem ist es eine Verharmlosung von Reaktortypen, die weder klein noch weniger gefährlich sind. Dazu gibt weltweit aber keinen funktionierenden Prototyp, werden aber mit den gleichen Vorteilen angepriesen, wie Mitte des vergangenen Jahrhunderts! Das Anti Atom Komitee fordert Wachsamkeit von der Bundesregierung!

 

Sonntag, 28 August 2022

Bei ihrem Besuch in Freistadt wurden Umweltministerin Leonore Gewessler die Listen mit den Unterschriften besorgter Bürger übergeben, die sich gegen ein grenznahes Atommülllager und gegen den Atomausbau in Tschechien aussprechen. Die Ministerin versprach den weiteren Widerstand Österreichs.

Donnerstag, 21 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Parlaments, Atomenergie als nachhaltige Energieform einzustufen, von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

12.02.04

Donnerstag, 12. Februar 2004:
Böhmen-Aufstand gegen die Atomlobby

In Böhmen wird der Widerstand gegen die Atomlobbyisten im Prager Industrieministerium immer massiver: Nachdem der südböhmische Kreistag am Dienstag gegen den Bau weiterer Blöcke im AKW Temelin sowie gegen die Errichtung eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle gestimmt hatte, beschloss gestern auch der nordböhmische Kreistag in Aussig die Ablehnung einer Atommülldeponie. Beide Kreistage forderten die tschechische Regierung auf, alle Aktivitäten zu den abgelehnten Projekten einzustellen.

„Die Regierung in Prag kann den massiven Widerstand nicht mehr ignorieren“, glaubt Radko Pavlovec, Anti-Atom-Beauftragter des Landes Oberösterreich. Umweltlandesrat Rudolf Anschober sieht die Beschlüsse als „Auftrag, die Anti-Atomarbeit weiter zu intensivieren“.
LAbg. Otto Gumpinger vom Österreich-Tschechischen Anti-Atom-Komitee freut sich über die „sensationelle Kehrtwende des bisher stets die Atomlobby unterstützenden südböhmischen Kreisrates“.

In den letzten beiden Monaten haben sich bereits dutzende Gemeindevertretungen gegen die Errichtung eines Endlagers auf ihrem Gebiet ausgesprochen. In zehn Gemeinden wurden Volksbefragungen durchgeführt, der durchschnittliche Ablehnungsgrad betrug 95 Prozent.


Quelle: Neues Volksblatt, 12.02.04


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