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      Date: Donnerstag, 12 September 2013
     Title: Eine Befragung der Spitzenkandidat_innen anlässlich der Nationalratswahl 2013:

Atomfragen an die Politik



Österreich wählt am 29. September einen neuen Nationalrat. Der Ausgang der Wahlen kann auch weitreichenden Einfluss auf die europäische Atompolitik haben: Wichtige Fragen zu EURATOM, zur Atomhaftung und zur Subventionierung von Atomstrom, zur Endlagerung und zur Intensivierung der österreichischen Antiatom-Politik in Form einer Sonderbeauftragtenstelle stehen an und es braucht mutige österreichische Politiker_innen, die unsere Interessen in Europa vertreten und die sich auch vorbehaltlos für einen europäischen Atomausstieg einsetzen! Unserer Meinung nach sind die Fragen zu EURATOM, zur Atomhaftung und zur Subventionierung von Atomstrom richtungsweisend – vom Umgang mit diesen Themen wird es abhängen, ob weiterhin die von der EU Kommission und einzelnen Ländern vorgegebene Pro-Atompolitik weiterverfolgt wird oder ob sich die Bürger Europas in Richtung europäischer Atomausstieg durchsetzen können - und somit der Energiewende nicht nur Platz eingeräumt, sondern auch aktiver Vorschub geleistet wird.

Wir, das Österreichische Netzwerk Atomkraftfrei - ein Zusammenschluss von österreichischen Antiatom-Organisationen - haben nachgefragt bei den Spitzenkandidat_innen zur Nationalratswahl 2013 zu EURATOM, zur Atomhaftung und zur Subventionierung von Atomstrom.

Wir wollen wissen, was wir uns von Ihnen erwarten können. Wir laden Sie ein, die anschließenden Fragen zu beantworten. Alle bis zum 1. September 2013 eingelangten Beantwortungen erlauben wir uns den Mitgliedern der Netzwerkorganisationen zur Kenntnis zu bringen und in einem Resümee zu veröffentlichen.

Die Fragen und die Antworten der Fraktionen darauf - vor der Wahl - finden Sie hier:

www.atomstopp.at/Atomfragen