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Presse Aussendungen

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Dienstag, 24 Mai 2022

Die Strompreiserhöhungen der letzten Wochen machen deutlich, dass ein Teil des Stromes, der den Konsumenten als Ökostrom verkauft wird, in Gaskraftwerken produziert wurde, der mit Wasserkraftzertifikaten „grüngewaschen“ wurde! Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung Einstellung der Kundentäuschung und Ausnutzung der Krisensituation auf Kosten der Stromkunden.

Mittwoch, 18 Mai 2022

Dem oö. IV Präsidenten dürfte offensichtlich entgangen sein, dass Atomenergie mittlerweile eine der teuersten Energieformen ist, keinen Beitrag zu einer Standortsicherung in OÖ. leisten könnte und nur weitere Anhängigkeiten vom Ausland schaffen würde. Das Anti Atom Komitee fordert den IV OÖ Präsidenten auf, sich zu informieren und keine Floskeln der Atomlobby zu wiederholen. 

Donnerstag, 10 Februar 2022

Die Vorgangsweise der EU-Kommission, mit der sie versucht, Atomenergie und Erdgas durch die Hintertür als nachhaltig in die Verordnung zur Taxonomie aufzunehmen, ist völlig inakzeptabel und kann nur als arrogant, undemokratisch bezeichnet werden und übersteigt ihre Kompetenzen. Die EU-Kommission fügt damit der Europäischen Union nicht abschätzbaren Schaden zu. Das Anti Atom Komitee initiiert Gemeinderesolution zur Ablehnung dieses Vorschlages.

Aktuelles

Montag, 03 Januar 2022

Skandalöser Vorschlag der EU-Kommission – Atomenergie soll grün werden


In Österreich gibt es einen breiten Konsens bei allen politischen Fraktionen, dass Atomenergie nicht als nachhaltig gelten kann und darf, und keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Frankreich und ehemalige Oststaaten, wie Tschechien, Slowakei, Polen usw. lobbyieren massiv in Brüssel, Atomenergie als nachhaltige Energieform und damit als Klimaschutzmaßnahme in die Taxonomieverordnung aufzunehmen. Ein entsprechend skandalöser Vorschlag seitens Kommissionspräsidentin von der Leyen liegt seit 31.12.2021 kurz vor Mitternacht auf dem Tisch!

„Ich bin überzeugt, dass dies gegen den Willen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung geschieht! Das ist ein echter Skandal und zeigt die wahre Gesinnung der Brüsseler Eurokraten“, ist Dipl. Ing. Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee in einer ersten Reaktion entsetzt

Dabei können die Argumente der Atomlobby leicht entkräftet werden. Es gibt keinen österreichischen, französischen oder tschechischen Klimawandel, sondern einen globalen und daher spielt es keine Rolle, wie hoch der Anteil der Atomenergie in diesen Ländern ist und – Atomenergie ist zu teuer, unverantwortlich und vor allem zu langsam! 

„Der Anteil der Atomenergie am weltweiten Energieverbrauch beträgt ca. zwei Prozent und zeigt, dass die Atomenergie keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann! Selbst bei einem massiven Ausbau nicht! Global gesehen können alle Atomkraftwerke morgen abgeschaltet werden und wir merken es nicht“, so Manfred Doppler weiter.

Das Anti Atom Komitee hatte im Sommer mit den EU-Abgeordneten Thomas Waitz (Die Grünen), Günther Sidl (SPÖ), Gerald Loacker (NEOS), Angelika Winzig (ÖVP) und dem ehem. MEP Franz Obermayr (FPÖ) Interviews mit allen im EU-Parlament vertretenen Parteien. Sie haben uns alle unisono zugesichert, dass Atomenergie im Rahmen des „green deals“ nie als nachhaltig eingestuft werden darf und dies auch in Brüssel vehement vertreten werden und dass auch Verbündete in atomfreien EU-Staaten gesucht werden!

Es ist völlig inakzeptabel, dass die Interessen einzelner Länder und Lobbyisten über die Interessen der überwiegenden Mehrheit der EU-Bürger gestellt werden. Das EU-Parlament ist nun am Zug und aufgefordert, diesem unglaublichen Vorschlag eine klare Absage zu erteilen!

60 Jahre milliardenschwerer Förderungen und Bevorzugungen im Rahmen des EURATOM Vertrages für zwei!!! Prozent des weltweiten Energiebedarfes bedürfen keiner weiteren Erklärungen.

 „Es muss jetzt einen lauten Aufschrei der Österreicher im EU-Parlament und der Bundesregierung geben, der laut und deutlich zu hören ist und alles unternommen werden, was möglich ist! Alles andere wäre ein weiterer Verlust vom Rest des Vertrauens in die Politik! An mangelnden Argumenten kann es nicht liegen“, so Manfred Doppler abschließend.


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