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Presse Aussendungen

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Montag, 18 Mai 2020

Die neuerlich ungeplante Abstellung von Block 1 im AKW Temelin und Weiterbetrieb ohne Kenntnis der Ursache stimmt bedenklich. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung eine völlige Aufklärung des Zwischenfalls und die Stilllegung des Reaktors zu verlangen.

Donnerstag, 07 Mai 2020

Wie die slowakische Atomaufsicht UJD bestätigt wurden im Block 3, der bis Ende des Jahres in Betrieb gehen sollte, wurden erneut defekte Bestandteile entdeckt. Nun müssen tausende Teile überprüft werden. Ob bereits defekte Komponenten verbaut wurden, ist unklar. Das Anti Atom Komitee fordert sofortigen Baustopp.

 

Samstag, 25 April 2020

Die Brände rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl zeigen neuerlich – die Gefahr einer neuerlichen radioaktiven Belastung Europas besteht noch immer. Aber nicht nur durch die Brände – im Inneren der Reaktorruine liegt noch immer so viel radioaktives Material, das einen zweiten Super-GAU auslösen kann.

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Montag, 22 Juli 2019

Bei Atomausbau in Tschechien finanzielles Desaster vorprogrammiert


Beim geplanten Ausbau der Atomkraftwerke Dukovany und Temelin auszubauen, ist ein finanzielles Desaster vorprogrammiert. Nun soll eine neue Tochtergesellschaft des Energiekonzern CEZ mit massiven staatlichen Mittel den Ausbau abwickeln, um CEZ vor der drohenden Pleite zu schützen. Das Anti Atom Komitee fordert von der Politik ein klares NEIN zu den Ausbauplänen und startet neue Unterschriftenaktion gegen den Ausbau und gegen ein grenznahes Atommüllendlager.

Offensichtlich wissen die tschechischen Verantwortlichen ganz genau, dass diese Ausbaupläne in einem finanziellen Debakel enden können und ohne staatliche Mittel von rund 125 Milliarden Kronen (ca. 5 Milliarden Euro) aus Steuergeldern nicht finanziert werden kann. Daher plant man jetzt ein Firmenkonstrukt um bei drohenden massiven Kostenüberschreitungen, die Steuerzahler zur Kasse bitten zu können“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee. „Auch beim Bau des französischen AKWs Flamanville oder des finnischen AKW Olkiluoto Ist man von ähnlichen Summen ausgegangen, bei denen sich die Baukosten aber mittlerweile mehr als verdreifacht!!! haben und es stehen noch weitere Kosten an“, so Manfred Doppler weiter. Davon unabhängig stellen diese staatlichen Beihilfen durch die Wettbewerbsverzerrung auch einen klaren Bruch von EU-Recht dar, gegen den sich Österreich zur Wehr setzen muss. Ungeachtet des völlig ungelösten Problems der Endlagerung des Atommülls und die Bevölkerung in den dafür in Frage kommenden Gemeinden ein Atommülllager entschieden ablehnt und auch die Kosten für die Endlagerung noch völlig unklar sind, wird am Irrweg Atomenergie festgehalten. Im Vorjahr haben wir bereits 13.000 Unterschriften und über 400 Gemeinderesolutionen gegen einen Atomausbau und gegen ein grenznahes Atommülllager der damaligen Umweltministerin Köstinger übergeben. „Das Anti Atom Komitee startet nun erneut eine Unterschriftenaktion gegen den unverantwortlichen Ausbau der Atomkraft und gegen ein Atommüllendlager an unserer Grenze, die wieder von österreichischen Anti Atom Organisationen unterstützt wird. Wir machen weiter und bieten jedem Einzelnen die Möglichkeit, sich mit seiner Unterschrift dagegen zur Wehr zu setzen und die österreichische Bundesregierung aufzufordern, die absurden Pläne der tschechischen Atomlobby zu stoppen. Diese Unterschriftenlisten werden wieder in den einzelnen oö. Gemeinden aufliegen. Mit dieser Aktion fordern wir unsere Bundesregierung auf, die absurden Pläne der tschechischen Regierung zu stoppen“, so Manfred Doppler abschließend.


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