Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 35   »

Mittwoch, 11 September 2019

Über eine Million Kubikmeter von radioaktiv verseuchtem Wasser aus den Atomruinen in Fukushima wird mittlerweile in riesigen Tanks gelagert, die teilweise undicht sind. Nun wird der Platz knapp und das Wasser soll nun im Pazifik entsorgt werden.

Mittwoch, 04 September 2019

Anti Atom Komitee begrüßt Parteienallianz gegen Atomkraft als Selbstverständlichkeit Gegen den Ausbau des AKWs Dukovany und gegen den Bau eines grenznahen Atomülllagers gibt es seit November 2012 einen parteiübergreifenden Entschluss des Nationalrates. Das Anti Atom Komitee fordert Weiterführung des Parteienkonsenses, der bereits seit sieben Jahren eine Selbstverständlichkeit sein sollte und startet grenzüberschreitende Unterschriftenkampagne!

Dienstag, 30 Juli 2019

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, (EuGH), dass Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden müssen ist richtungsweisend. Da sich Neubauten von AKWs ökonomisch nicht rechnen, wird zunehmend auf Laufzeitverlängerungen gesetzt. Das Anti Atom Komitee fordert die Rücknahme der Betriebsgenehmigungen für die AKWs in Dukovany, Paks und Krsko!

Home Detail

Montag, 22 Juli 2019

Bei Atomausbau in Tschechien finanzielles Desaster vorprogrammiert


Beim geplanten Ausbau der Atomkraftwerke Dukovany und Temelin auszubauen, ist ein finanzielles Desaster vorprogrammiert. Nun soll eine neue Tochtergesellschaft des Energiekonzern CEZ mit massiven staatlichen Mittel den Ausbau abwickeln, um CEZ vor der drohenden Pleite zu schützen. Das Anti Atom Komitee fordert von der Politik ein klares NEIN zu den Ausbauplänen und startet neue Unterschriftenaktion gegen den Ausbau und gegen ein grenznahes Atommüllendlager.

Offensichtlich wissen die tschechischen Verantwortlichen ganz genau, dass diese Ausbaupläne in einem finanziellen Debakel enden können und ohne staatliche Mittel von rund 125 Milliarden Kronen (ca. 5 Milliarden Euro) aus Steuergeldern nicht finanziert werden kann. Daher plant man jetzt ein Firmenkonstrukt um bei drohenden massiven Kostenüberschreitungen, die Steuerzahler zur Kasse bitten zu können“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee. „Auch beim Bau des französischen AKWs Flamanville oder des finnischen AKW Olkiluoto Ist man von ähnlichen Summen ausgegangen, bei denen sich die Baukosten aber mittlerweile mehr als verdreifacht!!! haben und es stehen noch weitere Kosten an“, so Manfred Doppler weiter. Davon unabhängig stellen diese staatlichen Beihilfen durch die Wettbewerbsverzerrung auch einen klaren Bruch von EU-Recht dar, gegen den sich Österreich zur Wehr setzen muss. Ungeachtet des völlig ungelösten Problems der Endlagerung des Atommülls und die Bevölkerung in den dafür in Frage kommenden Gemeinden ein Atommülllager entschieden ablehnt und auch die Kosten für die Endlagerung noch völlig unklar sind, wird am Irrweg Atomenergie festgehalten. Im Vorjahr haben wir bereits 13.000 Unterschriften und über 400 Gemeinderesolutionen gegen einen Atomausbau und gegen ein grenznahes Atommülllager der damaligen Umweltministerin Köstinger übergeben. „Das Anti Atom Komitee startet nun erneut eine Unterschriftenaktion gegen den unverantwortlichen Ausbau der Atomkraft und gegen ein Atommüllendlager an unserer Grenze, die wieder von österreichischen Anti Atom Organisationen unterstützt wird. Wir machen weiter und bieten jedem Einzelnen die Möglichkeit, sich mit seiner Unterschrift dagegen zur Wehr zu setzen und die österreichische Bundesregierung aufzufordern, die absurden Pläne der tschechischen Atomlobby zu stoppen. Diese Unterschriftenlisten werden wieder in den einzelnen oö. Gemeinden aufliegen. Mit dieser Aktion fordern wir unsere Bundesregierung auf, die absurden Pläne der tschechischen Regierung zu stoppen“, so Manfred Doppler abschließend.


Vorherige Seite: vor 2002
Nächste Seite: Anti Atom Netzwerk