Öffnungszeiten :
Mo - Do von 8.15  bis 13.00 Uhr
oder nach Vereinbarung




Presse Aussendungen

Seite 1 von 40   »

Donnerstag, 25 Juni 2020

Umweltausschuss fordert von der Bundesregierung, von Tschechien bei der Atommülllagersuche ein Mitspracherecht zu verlangen, denn negative Auswirkungen auf Österreich sind nicht ausgeschlossen.

Donnerstag, 18 Juni 2020

Wie die tschechische Tageszeitung Denik N berichtet, möchte Industrieminister Hawlicek möglichst schnell ein Gesetz zur staatlichen Förderung eines AKW Neubaus ohne Einbindung von Experten durchpeitschen. Andere Ministerien warnen vor einer drohenden Kostenexplosion auf Kosten der Stromkunden, während der Staat und die Investoren praktisch kein Risiko tragen.

 

Donnerstag, 11 Juni 2020

Der Rat der tschechischen Behörde für Atomabfall (SURAO) hat die möglichen Standorte für ein Atommülllager von neun auf vier reduziert. Betroffene Gemeinden sind weitgehend von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen. Minister Havlicek wollte Veröffentlichung der vier Standorte verhindern.

Österreichische NGOs kritisieren die intransparente Vorgangsweise der tschechischen Regierung und fordern Unterstützung der tschechischen Gemeinden seitens der österreichischen Bundesregierung.

Aktuelles

Sonntag, 07 Juli 2019

AKW Dukovaný


AKW-Störfall zeigt erneut, Uraltreaktoren müssen abgeschaltet werden!

Die neuerliche Abschaltung von Block zwei im AKW Dukovany, für die ein Defekt in einem Dampferzeuger verantwortlich ist, könnte ein Hinweis auf eine zunehmende Materialermüdung sein.

Eine mögliche Verlängerung der Betriebsdauer wird zunehmend zum Hasardspiel.

Das Anti Atom Komitee fordert von der neuen Bundesregierung eine klare Absage an den Weiterbetrieb von Uraltreaktoren.

Nach der 5-wöchigen Abstellung des 2. Blockes im AKW Dukovany musste der Reaktor bereits am 24. 6. beim erneuten Hochfahren erneut abgeschaltet werden. Grund dafür soll ein Defekt in einem der 6 Dampferzeuger sein, wobei aber auch nach einer Woche noch nicht bekannt ist, wo der Fehler eigentlich liegt.

„Diese Dampferzeuger sind ein äußert kritischer Bereich in einem AKW, denn weil hier auch der radioaktive Primärkreis betroffen ist. Dies bedeutet, dass radioaktives Wasser aus dem Primärkreislauf auch den nicht radioaktiven Sekundärkreislauf verseucht”, erklärt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

„Bedenklich stimmt zudem, dass es auch nach einer Woche noch nicht gelungen ist, den Schaden zu lokalisieren, denn je länger das Leck nicht gefunden ist, desto stärker wird diese Verseuchung“, so Manfred Doppler weiter und er ergänzt abschließend: „Die neue Bundesregierung ist jedenfalls dringend aufgefordert, alles zu unternehmen, um Laufzeitverlängerungen von Uraltreaktoren zu unterbinden!”

Rückfragehinweis: DI Manfred Doppler +43(0)664 45 05 015


Vorherige Seite: Sitemap
Nächste Seite: Archiv