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Presse Aussendungen

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Samstag, 03 Juni 2017

Was im ersten Augenblick als ökologisch vorbildlich aussieht, wenn 35% der Norweger mit E-Autos unterwegs sind, ist in Wahrheit das Gegenteil. Die norwegischen E-Autos fahren in erster Linie mit Atomstrom und Strom aus Öl und Kohle. Das Anti Atom Komitee fordert das Ende des Handels mit Zertifikaten.
Samstag, 27 Mai 2017

In einem Interview mit der oberösterreichischen Rundschau bestätigte der neue Generaldirektor der Energie AG, Werner Steinecker, die Kritik des Anti Atom Komitees. Auch Oberösterreich ist NICHT atomstromfrei. Auch Oberösterreich importiert Strom aus tschechischen Atomkraftwerken.
Montag, 22 Mai 2017

Die gestrige Entscheidung der Schweizer, den Neubau von Atomkraftwerken zu untersagen stellt eine neuerliche Niederlage der Atomlobby und einen wichtigen Schritt zum Ausstieg aus der Atomenergie dar. Das Anti Atom Komitee begrüßt diese Entscheidung als wichtigen Schritt zu einem Ausstieg aus der Atomenergie europaweit.

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Aktuelles

Mittwoch, 03 Mai 2017

Neue radioaktive Verseuchung durch Waldbrand in Japan


Der Waldbrand bei Fukushima führt zu einer neuerlichen Verseuchung weiterer Gebiete in Japan. Das Ausmaß ist bisher nicht abschätzbar. Auch die Hauptstadt Tokio ist möglicherweise betroffen.

Das Anti Atom Komitee fordert Bundeskanzler und Umweltminister auf, endlich gegen Temelin und Co. und gegen die Ausbaupläne bei unseren Nachbarn aktiv zu werden!

In der Umgebung des zerstörten Atomkraftwerkes Fukushima ist ein Waldbrand ausgebrochen, der bisher (Stand 1. Mai) nicht gelöscht werden konnte. Dies führt zu einer weiteren radioaktiven Verseuchung nach der Atomkatastrophe in Fukushima.

„Bei einem Waldbrand werden im Rauch immer auch feste Partikel mittransportiert, die auch radioaktive Substanzen enthalten“, erklärt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

Nach Informationen aus Japan wurde die Gegend, in der der Brand ausgebrochen ist, nicht dekontaminiert und ist mit beinahe der vollen Radioaktivität nach dem dreifachen Super- GAU in Fukushima im März 2011 belastet.

„Wo und in welchem Ausmaß dieser Waldbrand jetzt zu einer weiteren Verseuchung führt, ist im Wesentlichen von der Windrichtung abhängig und kann auch den Großraum um die Hauptstadt Tokio betreffen, wo an die 30 Millionen Menschen leben“, so Manfred Doppler weiter.

Der japanische Atomgegner Kazuhiko Kobyashi kritisiert vor allem die Regierung und den AKW Betreiber TEPCO, die die Menschen nicht oder erst dann informieren, wenn es für den Normalbürger möglicherweise schon zu spät ist.

„Diese Ereignisse zeigen auch deutlich auf, dass die Lage in Japan nach der Atomkatastrophe alles andere als normal ist und wir dürfen nicht vergessen, dass Derartiges jederzeit auch in Europa passieren kann. Wir fordern daher Bundeskanzler Kern und Umweltminister Rupprechter auf, endlich konkrete Schritte zum Stopp der Atommeiler bei unseren Nachbarn zu setzen, sowie gegen die Ausbaupläne von Temelin und Co. aktiv zu werden“, so Manfred Doppler abschließend.


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