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Presse Aussendungen

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Donnerstag, 07 Dezember 2017

Mit den Plänen zum Ausbau des Atomkraftwerks Paks II setzt sich Ungarn ohne Ausschreibungsverfahren über EU-Recht hinweg und die EU-Kommission stimmt zu. Anti Atom Komitee appelliert: Neue Bundesregierung muss von EU-Kommission Einhaltung der eigenen Regeln fordern.
Montag, 09 Oktober 2017

Das Anti Atom Komitee fordert Offenlegung des Stromhandels und Beendigung der Irreführung der Stromkonsumenten.

 Der Anstieg der österreichischen Zertifikate zur Stromkennzeichnung im heute veröffentlichten Stromkennzeichnungsbericht der e- control bedeutet kein Weniger an Atomstrom in unserem Stromnetz! Das Geld der ÖsterreicherInnen fließt nach wie vor auch an Atomstromproduzenten.

 

Montag, 02 Oktober 2017

Wegen des großen Widerstandes in den tschechischen Gemeinden, gibt es bei der Suche nach einem Standort für ein Atommülllager eine beunruhigende Entwicklung – Durchsetzbarkeit steht im Vordergrund auf Kosten der Sicherheit.

Die neue Gemeinderesolution und die Unterschriftenaktion des Anti Atom Komitees gegen ein grenznahes Atommülllager in Tschechien erweisen sich als großer Erfolg.

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Aktuelles

Mittwoch, 03 Mai 2017

Neue radioaktive Verseuchung durch Waldbrand in Japan


Der Waldbrand bei Fukushima führt zu einer neuerlichen Verseuchung weiterer Gebiete in Japan. Das Ausmaß ist bisher nicht abschätzbar. Auch die Hauptstadt Tokio ist möglicherweise betroffen.

Das Anti Atom Komitee fordert Bundeskanzler und Umweltminister auf, endlich gegen Temelin und Co. und gegen die Ausbaupläne bei unseren Nachbarn aktiv zu werden!

In der Umgebung des zerstörten Atomkraftwerkes Fukushima ist ein Waldbrand ausgebrochen, der bisher (Stand 1. Mai) nicht gelöscht werden konnte. Dies führt zu einer weiteren radioaktiven Verseuchung nach der Atomkatastrophe in Fukushima.

„Bei einem Waldbrand werden im Rauch immer auch feste Partikel mittransportiert, die auch radioaktive Substanzen enthalten“, erklärt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

Nach Informationen aus Japan wurde die Gegend, in der der Brand ausgebrochen ist, nicht dekontaminiert und ist mit beinahe der vollen Radioaktivität nach dem dreifachen Super- GAU in Fukushima im März 2011 belastet.

„Wo und in welchem Ausmaß dieser Waldbrand jetzt zu einer weiteren Verseuchung führt, ist im Wesentlichen von der Windrichtung abhängig und kann auch den Großraum um die Hauptstadt Tokio betreffen, wo an die 30 Millionen Menschen leben“, so Manfred Doppler weiter.

Der japanische Atomgegner Kazuhiko Kobyashi kritisiert vor allem die Regierung und den AKW Betreiber TEPCO, die die Menschen nicht oder erst dann informieren, wenn es für den Normalbürger möglicherweise schon zu spät ist.

„Diese Ereignisse zeigen auch deutlich auf, dass die Lage in Japan nach der Atomkatastrophe alles andere als normal ist und wir dürfen nicht vergessen, dass Derartiges jederzeit auch in Europa passieren kann. Wir fordern daher Bundeskanzler Kern und Umweltminister Rupprechter auf, endlich konkrete Schritte zum Stopp der Atommeiler bei unseren Nachbarn zu setzen, sowie gegen die Ausbaupläne von Temelin und Co. aktiv zu werden“, so Manfred Doppler abschließend.


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