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Presse Aussendungen

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Sonntag, 28 August 2022

Bei ihrem Besuch in Freistadt wurden Umweltministerin Leonore Gewessler die Listen mit den Unterschriften besorgter Bürger übergeben, die sich gegen ein grenznahes Atommülllager und gegen den Atomausbau in Tschechien aussprechen. Die Ministerin versprach den weiteren Widerstand Österreichs.

Donnerstag, 21 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Parlaments, Atomenergie als nachhaltige Energieform einzustufen, von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

Dienstag, 05 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die anstehende Entscheidung der EU-Parlaments um die Aufnahme von Atomenergie als nachhaltige Energieform von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

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Mittwoch, 03 Mai 2017

Neue radioaktive Verseuchung durch Waldbrand in Japan


Der Waldbrand bei Fukushima führt zu einer neuerlichen Verseuchung weiterer Gebiete in Japan. Das Ausmaß ist bisher nicht abschätzbar. Auch die Hauptstadt Tokio ist möglicherweise betroffen.

Das Anti Atom Komitee fordert Bundeskanzler und Umweltminister auf, endlich gegen Temelin und Co. und gegen die Ausbaupläne bei unseren Nachbarn aktiv zu werden!

In der Umgebung des zerstörten Atomkraftwerkes Fukushima ist ein Waldbrand ausgebrochen, der bisher (Stand 1. Mai) nicht gelöscht werden konnte. Dies führt zu einer weiteren radioaktiven Verseuchung nach der Atomkatastrophe in Fukushima.

„Bei einem Waldbrand werden im Rauch immer auch feste Partikel mittransportiert, die auch radioaktive Substanzen enthalten“, erklärt Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

Nach Informationen aus Japan wurde die Gegend, in der der Brand ausgebrochen ist, nicht dekontaminiert und ist mit beinahe der vollen Radioaktivität nach dem dreifachen Super- GAU in Fukushima im März 2011 belastet.

„Wo und in welchem Ausmaß dieser Waldbrand jetzt zu einer weiteren Verseuchung führt, ist im Wesentlichen von der Windrichtung abhängig und kann auch den Großraum um die Hauptstadt Tokio betreffen, wo an die 30 Millionen Menschen leben“, so Manfred Doppler weiter.

Der japanische Atomgegner Kazuhiko Kobyashi kritisiert vor allem die Regierung und den AKW Betreiber TEPCO, die die Menschen nicht oder erst dann informieren, wenn es für den Normalbürger möglicherweise schon zu spät ist.

„Diese Ereignisse zeigen auch deutlich auf, dass die Lage in Japan nach der Atomkatastrophe alles andere als normal ist und wir dürfen nicht vergessen, dass Derartiges jederzeit auch in Europa passieren kann. Wir fordern daher Bundeskanzler Kern und Umweltminister Rupprechter auf, endlich konkrete Schritte zum Stopp der Atommeiler bei unseren Nachbarn zu setzen, sowie gegen die Ausbaupläne von Temelin und Co. aktiv zu werden“, so Manfred Doppler abschließend.


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