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Presse Aussendungen

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Mittwoch, 09 November 2022

Die neuerdings von der Atomlobby wieder ausgegrabenen SMR (Small Modular Reaktors) ist der sehr durchsichtige Versuch der Atomlobby, mit „neuen“ Reaktoren wieder ins Spiel zu kommen. Außerdem ist es eine Verharmlosung von Reaktortypen, die weder klein noch weniger gefährlich sind. Dazu gibt weltweit aber keinen funktionierenden Prototyp, werden aber mit den gleichen Vorteilen angepriesen, wie Mitte des vergangenen Jahrhunderts! Das Anti Atom Komitee fordert Wachsamkeit von der Bundesregierung!

 

Sonntag, 28 August 2022

Bei ihrem Besuch in Freistadt wurden Umweltministerin Leonore Gewessler die Listen mit den Unterschriften besorgter Bürger übergeben, die sich gegen ein grenznahes Atommülllager und gegen den Atomausbau in Tschechien aussprechen. Die Ministerin versprach den weiteren Widerstand Österreichs.

Donnerstag, 21 Juli 2022

Die extrem überhöhten Strompreise könnten Investitionen in die Atomkraft wieder attraktiv machen. Dies ist auch im Hinblick auf die Entscheidung der EU-Parlaments, Atomenergie als nachhaltige Energieform einzustufen, von Bedeutung. Das Anti Atom Komitee fordert die Aussetzung der Merit Order und einen akzeptablen Strompreis.

Aktuelles

Samstag, 12 Juli 2014

Temelin – Risiko nach wie vor unkalkulierbar


Im Atomkraftwerk Temelin hat es neuerlich einen Störfall gegeben und der Reaktor im Block 2 musste abgeschaltet werden. Nach Angaben des Betreibers ist der nicht geklärte Ausfall einer Kühlpumpe der Grund für die Abschaltung. Das Anti Atom Komitee fordert von der Bundesregierung endlich Aktivitäten zur Abschaltung dieses nach wie vor unkalkulierbare Risikos.

Den ersten Informationen zufolge gab es einen Defekt an einer Wasserpumpe, die für die Kühlung sicherheitsrelevanten Anlagenteilen verwendet wird.

„Bedenklich ist vor allem, dass nicht bekannt ist, was der Grund für den Ausfall dieser wichtigen Pumpe ist, ohne die das AKW nicht betrieben werden darf“, so Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee in einer ersten Reaktion auf den neuerlichen Störfall.

„Auch wenn diesmal der nicht radioaktive Teil des AKW betroffen ist, stellt dies einen nicht zu unterschätzenden Zwischenfall dar, der derart enorme Auswirkungen hat, dass der Reaktor abgeschaltet werden muss“, so Manfred Doppler weiter.

Jede Notabschaltung hat natürlich auch Auswirkungen auf den radioaktiven Primärkreislauf des AKW, denn sie bringt enorme Materialbelastungen des Reaktors mit sich. Auch wenn Tschechien diese Störfälle von den Tschechen im Rahmen des bilateralen Informationsabkommens gemeldet werden müssen, hilft uns das im Ernstfall herzlich wenig.

„Wir können nicht oft genug betonen, Temelin ist nach wie vor ein unkalkulierbares Risiko, das jederzeit Realität werden kann.  Das Anti Atom Komitee fordert von Kanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger auf, endlich gegen diese ständige Bedrohung tätig zu werden und die Abschaltung zu verlangen, denn wenn der Ernstfall eingetreten ist, dann ist es zu spät“, so Manfred Doppler abschließend.

 


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